
Bitte melden Sie sich an, um Ihren Kommentar abzugeben.
Wenn Sie ein Konto bei Facebook haben, können Sie sich damit anmelden.
Schiedsrichter Jérôme Laperrière wird von einem Feuerzeug getroffen. Der Schiri geht nach dem Wurf eines YB-Fans zu Boden, zieht sich eine blutende Wunde unterhalb der Lippe zu. Das war in der Rückrunde der letzten Saison nach dem Spiel YB – Xamax (0:0).
Die Folge: YB wird mit 30000 Franken gebüsst, der Fan-Sektor bleibt zur Strafe im ersten Saisonspiel 2009/2010 geschlossen.
Wenig Fingerspitzengefühl
Die Liga-Chefs zeigen wenig Fingerspitzengefühl und setzten Laperrière am 13. September 2009 bereits wieder auf die Partie zwischen Xamax und YB (3:0) an. Ausgerechnet den Schiri, welcher einige Monate vorher noch blutend auf dem Berner Kunstrasen lag.
Auch in diesem Spiel gibt der Schiri zu Reden. Beim Stande von 1:0 für Xamax pfeift Schiri Laperrière einen Penalty für YB, nimmt ihn dann aber wieder zurück. Pech für die Berner. Danach gingen sie mit 0:3 unter, die erste Saisonniederlage nach neun ungeschlagenen Runden.
Die Paarung Xamax – Young Boys bringt Laperrière definitiv kein Glück. Letzten Sonntag pfiff er nämlich schon wieder sein «Lieblingsspiel» und bekam erneut aufs Dach – diesmal von YB-Trainer Petkovic. Er unterstellte dem Schiri, seine Spieler zu provozieren (BLICK berichtete).
Was ist passiert? Regazzoni soll sich nach einem Foul-Pfiff gegen ihn bei Laperrière beschwert haben. Der Waadtländer soll ihm geantwortet haben: «Ich pfeife in diesem Spiel ganz sicher kein einziges Foul mehr für dich!»
Laperrière bedauert Aussagen
Laperrière nimmt im BLICK Stellung: «Mein Assistent hat mir ein Foul angezeigt, das ich eigentlich nicht pfeifen wollte. Weil er die Fahne hob, pfiff ich es dann doch. Regazzoni sagte mir daraufhin: ‹Du siehst nichts! Sogar dieses Foul muss dir der Assistent anzeigen!› Worauf ich erwiderte: ‹Ich hätte dieses Foul nicht gepfiffen.›»
Nach dem Spiel stritt Laperrière seine Zitate noch ab, jetzt bedauert er: «Ich verstehe, dass dies falsch interpretiert und vielleicht sogar als Provokation aufgefasst werden kann. Ich hätte besser nichts gesagt.»
Das sieht auch BLICK-Kolumnist Kubilay Türkyilmaz so. Kubi: «Schiris sollen die Schnauze halten. Sie sind bloss eifersüchtig auf die fetten Saläre der Spieler.»
Blick-Abo
Bestellen Sie sich jetzt Ihr Blick-Abo.
SonntagsBlick-Abo
Bestellen Sie sich jetzt Ihr SonntagsBlick Abo.
Blick News App für alle Smartphones
Blick Sport Apps
Damit bist du immer auf der Siegerstrasse
Blick TV App für iPad und iPhone
Keine Lieblingssendung mehr Verpassen!
SportErlebnis
Für alle Sportbegeisterte jetzt anmelden und profitieren!
Blick.ch ist das meistbesuchte Portal der Schweiz für Nachrichten aus den Bereichen News, Sport, People, Unterhaltung, Lifestyle und Auto. © 2012 Blick.ch
