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Walter Iselin, erinnern Sie sich noch an die 85. Minute im Cupfinal 1985?
Natürlich. Es war der grösste Moment in meiner Karriere. Ich kam etwa 30 Meter vor dem Xamax-Tor an den Ball und wusste nicht, was tun (lacht). Da habe ich eben voll draufgehauen und genau ins Lattendreieck getroffen. Goalie Karl Engel hatte keine Chance.
Werden Sie noch oft auf dieses Tor angesprochen?
Sehr oft, ja. Zumindest von der älteren Generation. Ein solches Tor gelingt einem Fussballer ja nicht allzu oft. Und schon gar nicht einem Spieler wie mir. Ich war ja nur von der Frisur her ein Zinedine Zidane.
Bei Ihrer Schusshaltung sind Sie in Rücklage geraten.
He, he! Ich bin 56. Und wenn ich jetzt in dieser Kälte voll draufhaue, hole ich mir eine wüste Zerrung.
Sie arbeiten heute für den Fussballverband im Nachwuchsbereich. Was tun Sie genau?
Ich betreue in Emmen, im Ausbildungszentrum der Deutschschweiz, die Schüler der Jahrgänge 94 und 95. Ich leite Trainings, habe aber auch die Aufsicht bei Mittag- und Abendessen sowie Hausaufgaben. Kurz: Ich bereite die Jungs auf die U15-Nati vor und ein bisschen auch aufs Leben.
Wissen die Jungs, dass Sie einst als Held gefeiert wurden?
Sie wissen, dass ich hart schiessen und notfalls auch hart durchgreifen kann. Das reicht.
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