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Harte Zeiten für FIFA-Schiedsricher Massimo Busacca. Nach der Stinkefinger-Affäre im Cupspiel Baden – YB (Blick.ch berichtete exklusiv) wurde der Tessiner beschuldigt, im September beim Spiel Al-Gharafa – Al-Khor auf den Rasen gepinkelt zu haben.
Die Schiedsrichter-Kommission des Schweizerischen Fussballverbands (SFV) befreit Busacca von diesem absurden Verdacht. «Diese Geschichte hatte offenbar der Spieler Moumouni Dagano vom unterlegenen Team Al-Khor in die Welt gesetzt. Er hatte gegenüber Medien auch behauptet, Busacca hätte ihm Schimpfwörter nachgerufen», schreibt der Verband in einer Medienmitteilung.
Den gezeigten Stinkefinger kriegt Busacca aber zu spüren: Im Aufgebot für die nächste Champions-League-Runde fehlt der 40-jährige Tessiner. Eine offizielle Erklärung dafür gibt es nicht.
Schiri-Boss Urs Meier bestätigte den Fakt, dass Busacca in der kommenden Woche im Europacup nicht eingesetzt wird. Ein Zusammenhang mit der «Mittelfinger-Affäre» sei laut Meier zwar naheliegend, aber nicht zwingend.
Man kann davon ausgehen, dass Busacca für sein Verhalten mit der Nicht-Nomination bestraft wird. Im letzten Jahr wurde Busacca während der Gruppenphase an drei Spieltagen eingesetzt. Danach leitete er einen Achtel- und Viertelfinal. Im Mai leitete Busacca das Endspiel zwischen Barcelona – Manchester United (2:0) fehlerlos. (zbi)