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Meist sind es Journalisten aus Kolumbien, die Informationen über die Schweizer U17 wollen. Den Halbfinal-Gegner an der WM in Nigeria. «Die Begeisterung in Kolumbien über den Halbfinal-Einzug ist riesig. Die Kolumbianer drehen fast durch», sagt Vonlanthen. Grund: Kolumbiens A-Nati verpatzte die WM-Quali, und wurde dafür hart angegangen. Jetzt soll die U17 den Karren aus dem Dreck ziehen und Weltmeister werden. «Der Druck auf die Jungen ist immens», weiss Vonlanthen.
Vonlanthen ist schweizerisch-kolumbianischer Doppelbürger. Bis zwölf lebte der Schweizer Nati-Spieler in Santa Marta, einer Hafenstadt in Kolumbien. Und wem drückt er am Donnerstag die Daumen? Vonlanthen: «Keinem. Ich liebe beide Länder, und hoffe deshalb einfach auf ein geiles Spiel. Der Bessere soll gewinnen.»
Und wer ist der Bessere? Vonlanthen: «Das kann ich nicht sagen. Beide Mannschaften haben eine starke Offensive und ein stabiles Mittelfeld. In der Defensive haben jedoch beide manchmal Probleme mit der Organisation.» Der FCZ-Star, der sich die WM-Spiele am TV ansieht, glaubt deshalb an ein torreiches Spiel. «Beide Teams haben bisher überrascht und ganz stark aufgespielt. Es wird spannend.»
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«Der Bessere soll gewinnen.» Johan Vonlanthen. (RDB)