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Für die EM-Teilnahme der besten Acht hätte die U21 nach dem 1:1 im Hinspiel in Porto einen Sieg gebraucht. Wunder gibt es immer wieder. Das Wunder von Ostrava, als die U21 2003 mit zehn Mann ein 1:2 noch in einen 4:3-Penaltysieg umwandeln konnte, wiederholte sich nicht.
Dabei hatte das Spiel nach Mass begonnen. Die Vorlage von Bühler verwertete David Degen (21.) zum 1:0. Bis zum Pausenpfiff spielte die Challandes-Elf wie aus einem Guss. Es war die beste Halbzeit der aktuellen U21 in dieser Quali. Die Portugiesen, immerhin die derzeit stärkste U21-Auswahl Europas, hatten keinen Stich. Was zur Perfektion fehlte: das zweite Tor. Salatic (29.) und Callà (34.) scheiterten an Keeper Vale.
Das Verhängnis für die Schweizer brachten zwei personelle Änderungen bei den Portugiesen. Valente, zur Pause für Morais gekommen, flankte auf Almeida. Der 1,90-Meter-Mann nickte zum Ausgleich ein. Es war der 13. Qualitreffer des Porto-Jungstars. Nur sieben Minuten später zerstörte Varela, der zweite neue Mann, mit dem 2:1 endgültig den Hattrick-Traum der Schweizer.
Bei beiden Gegentreffern sah Captain Alain Rochat nicht gut aus: Erst vergass der Rennes-Verteidiger Almeida, dann kam er auch bei Varelas Angriff zu spät. Damit verbaute sich der einzige Titan seine dritte EM-Teilnahme. Rochat war der einzige aktuelle Titan, der schon 2002 und 2004 an einer Endrunde dabei war.
Wie gesagt: Wunder geschehen immer wieder – diesmal waren alle Hoffnungen auf ein Wunder vergeblich.
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Von Bergen (vorne) und Lichtsteiner versuchen, Moutinho zu stoppen. (Keystone)