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Die Reife, die Persönlichkeit und die individuellen Qualitäten unserer U17-Spieler erstaunen mich! Mein Fazit des Viertelfinals gegen Italien: Diese Mannschaft verfügt über noch mehr Potenzial als die U17-Europameister von 2001!
Die grosse Frage: Schaffen es unsere U17-Helden, sich als Profis zu etablieren? Der Erfolg in einem U17-Turnier ist zwar schön und nett. Aber im Endeffekt bildet er nicht die Basis für eine Profikarriere. Er stellt den Jungs keinen Persilschein aus für einen Vertrag bei Arsenal oder Inter. Die Teenager sollen das Turnier in vollen Zügen geniessen – als Fussballer und als Menschen. Mehr nicht.
Sie dürfen sich keinen Illusionen hingeben. Sie müssen wissen, dass ihre Zukunft wegen des Erfolgs an einem Juniorenturnier nicht einfacher wird. Sie müssen Vorsicht walten lassen im Umgang mit Spielerberatern.
Und wenn ich das sage, so rede ich als Papa. Denn die Eltern entscheiden über die weitere Karriere. Sie müssen Standfestigkeit beweisen und nicht den Verlockungen kurzfristigen Geldes erliegen. Für mich ist klar: Der beste Weg zu einer Auslands-Profikarriere führt über drei, vier Jahre als Stammspieler in einem Super-League-Klub!
Die Zeiten, in denen die grossen Ligen kaum Notiz von der Schweiz nahmen, sind vorbei. Unsere Liga bildet ein perfektes Sprungbrett fürs Ausland. Ich räume auch die Bedenken aus, dass ein junger Spieler bei uns versauert, weil Ausländer bevorzugt werden. Sion ist mehrmals mit elf Ausländern in ein Spiel gestartet. Doch wer wirklich gut ist, setzt sich durch.
play
Kubilay Türkyilmaz (43), ehemaliger Stürmerstar und BLICK-Kolumnist: «Messi. Er kann Dinge mit dem Ball, die ich bei Maradona so nie gesehen habe. Messi ist eine Mischung zwischen Pelé und Maradona. Pelé machte viele Tore, Maradona viele Assists. Und Messi macht beides.» (BLICK-Sport)