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Ergreifende Szenen heute Nacht auf dem Flughafen von Lomé, der Hauptstadt Togos. Hunderte trauernde Menschen empfingen die Fussball-Nati des afrikanischen Landes bei der Rückkehr aus Angola.
Premierminister Gilbert Houngbo hatte das Team vom Afrika Cup zurückbeordert und eine dreitägige Staatstrauer verkündet.
Bei einem Überfall von Rebellen auf den Teambus starben am Freitag der Assistenztrainer und der Pressesprecher Togos. Die Särge der Beiden – umhüllt mit der Landesfahne – kamen mit der Mannschaft zurück.
Gute Nachrichten gab es heute vom beim Angriff schwer verletzten Goalie Kodjovi Obidale (25). Er ist laut den Ärzten ausser Lebensgefahr, liegt aber weiterhin auf der Intensivstation eines Spitals in Südafrika.
Mittlerweile hat die Polizei zwei der mutmasslichen Attentäter verhaftet, wie die staatliche angolanische Nachrichtenagentur heute erklärte.
Obwohl die Spieler von Togo nach wie vor geschockt sind, möchten sie weiterhin am Afrika Cup teilnehmen.
Togos Starspieler Emmanuel Adebayor (Manchester City) sagt auf «sun.co.uk»: «Wir haben Menschen verloren und kehren zu unseren Familien heim. Nach der Trauerphase werden wir aber mitspielen, wenn der Afrikanische Verband unseren Platz freihält.» Togo wäre heute gegen Ghana ins Turnier gestartet.
Der Anschlag gibt auch den Schweizer Fussball-Stars im Hinblick auf die WM in Südafrika zu denken. Verteidiger Ludovic Magnin meint beispielsweise dazu im «Blick»: «Bezüglich der Sicherheit in Südafrika hatte ich von Anfang an Bedenken. Daher wird mir kein Familienmitglied an die WM folgen.»