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Spurs-Coach Villas-Boas gefeuert: Tottenham scharf auf Muri

Liebesentzug in Basel – Liebeleien aus London. Tottenham macht sich an Murat Yakin ran. Es gab bereits Annäherungen.

  • Publiziert: , Aktualisiert:

In einer Woche ist Heiligabend. Gemütlich wird die Zeit beim FCB kaum. Besinnlich wohl eher. Die Bosse und Trainer Murat Yakin werden sich besinnen und entscheiden: Wollen wir diese zerrüttete Ehe retten? Gibts eine Kampfscheidung? Oder lockt doch eine neue Flamme Yakin weg vom Rheinknie?

Denn während man dem 39-Jährigen in Basel die Liebe entzieht, wird er sonst von mehreren Seiten bezirzt.

Sunderland wollte im Oktober sogar im Privatjet kommen, um Yakin zu überzeugen. Bei Lazio Rom wird er als Nachfolger von Vladimir Petkovic gehandelt. Und jetzt gibts Liebesbriefe aus London. Die Liaison zwischen Tottenham und André Villas-Boas ging gestern in die Brüche. Tottenham-Boss Daniel Levy machte mit dem Portugiesen Schluss. Sofort tauchte neben Fabio Capello und Guus Hiddink auch der Name Yakin auf der Nachfolger-Liste auf.

Es gab bereits erste Gespräche
Kein Wunder! In England hat der FCB-Coach 2013 eine eindrückliche Visitenkarte abgegeben. Im Frühling eliminierte er Tottenham im Europa-League-Viertelfinal. Diesen Herbst folgte der Doppelschlag in der Champions League gegen Chelsea. Und das vor den Augen von Tottenhams Sportchef Franco Baldini, der beim 1:0-Sieg im Joggeli war.

BLICK-Recherchen zeigen: Ein erstes Sondierungsgespräch zwischen Yakins Berater und den Londonern fand bereits statt!

Yakin selbst sagt: «Ich geniesse meine Ferien. Ich hatte weder Kontakt mit Lazio noch mit Tottenham.»

Das mögliche Problem: Yakins Englischkenntnisse sind überschaubar. Für die Verständigung mit den Ausländern reichte es beim FCB aber trotzdem. Ein grösseres Handicap: die Vorgeschichte von Christian Gross bei den Spurs. Der 59-Jährige wurde 1998 nach 11 Monaten entlassen. Bereits bei seiner Ankunft wurde er von den Boulevardmedien verhöhnt, weil er mit der U-Bahn zur Pressekonferenz angereist war.

FCB-Boss Heusler gibt sich zugeknöpft
Bekommt 15 Jahre später der nächste Schweizer eine Chance? Bei FCB-Präsident Bernhard Heusler hat noch niemand angeklopft: «Es gab keinen Kontakt zwischen den Klubs.»

Doch auch das Zukunftsgespräch zwischen Yakin und den Bossen fand noch nicht statt. Und solange der Trainer auf einen Termin wartet, flattern die Liebesbriefe weiter umher.

Beliebteste Kommentare

  • Ralph  Frei , via Facebook
    Lieber Murat,
    Falls dich Tottenham wirklich will, mag ich es dir wirklich gönnen. Deinem Job bei Basel ist nichts schlecht zu reden. All deine Entscheidungen haben sich ausbezahlt. Doch meiner Meinug nach schätzt Bernhard Heusler und co deine Arbeit zu wenig.
  • peter  huber , Taipei, Taiwan, ROC
    Da sich Murat ja in Basel mit einem unqualifizierten Sportchef auch weiterhin auseinandersetzten müsste, wäre ein Wechsel sicherlich eine gute Lösung, zumal man in Basel seine Arbeit offensichtlich nicht entsprechend schätzt. Oder gibt es einen anderen Grund weshalb noch keine Vertragsgespräche mit ihm geführt wurden?

Alle Kommentare (28)

  • Michel  Del Tetto , biel
    Glaube nicht, dass Tottenham ihn nicht will, sondern, dass er einfach nicht genügt. Für die Super-League ist er bestimmt sehr gut. Was die Super-League aber wirklich Wert ist, weiss ja inzwischen jedermann, sonst hätten die Alpenmessis ja schon x-mal die CL oder EL gewonnen. Sorry, träumen ist ja nicht verboten!
  • Gregor  Surer , via Facebook
    Schickt den Sportchef in die Wüste Gobi .. was soll der Quatsch?
    Das muss einen anderen Grund haben, diese Gerüchte und das kommt nicht vom Presidenten oder Trainer .. was hat der Sportchef den geleistet?
  • Robert  Haas , Dietikon
    Ich glaube nicht,dass Tottenham M.Y.will. Die haben was gegen CH-Trainer die sind Ihnen Zuwenig gut. Und werden von der Presse von Anfang an fertig geschrieben. Z.B. The Sun gegen Gross.Also vergessen und weitermachen.Und nicht alles glauben was die CH-Presse schreibt.Die müssen ja Ihre Blätter füllen.
  • Markus  Schaub , Bern
    Für seine Karriere wäre es gut, denn das Niveau in der Super-Ligue ist zu schlecht als dass er diese Chance, wenn er sie denn hat, nicht packen sollte - wie Lucien Favre. Wer in besseren Ligen eine Chance erhält - das gilt auch im Eishockey mit der NHL - DER MUSS sie packen! Ohne wenn und aber und unseren Neid, unsere Missgunst und Eifersucht!
  •   Nagiller Remo , Möhlin
    Richtig Herr Weber !
    • 17.12.2013
    • 24
    • 8
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Platz Mannschaft SP Tore Punkte
1 Basel 30 55:26 59
2 GC 30 54:34 55
3 YB 29 48:42 45
4 Luzern 30 38:41 45
5 Thun 30 48:41 42
6 Zürich 30 43:44 42
7 St. Gallen 29 33:34 40
8 Aarau 30 43:61 34
9 Sion 29 28:41 27
10 Lausanne 29 30:56 20