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Die Rückkehr aufs Feld hat sich Team-Leader Boris Smiljanic (35) anders ausgemalt. Schon vor der 1:3-Niederlage gegen Servette macht der Routinier grosse Augen. Bei der Team-Besprechung hört Smiljanic in Genf, dass nicht er, sondern Johann Vogel (bald 36) die Captain-Binde trägt.
Smiljanic gestern zu BLICK: «Ich war überrascht, ja.» Hat ihn Trainer Ciri Sforza nicht über den Captain-Wechsel informiert? «Nein», sagt Smiljanic, «aber ich habs akzeptiert.» Zähneknirschend. Denn als Neo-Captain Vogel in der Pause flügellahm ist, lässt Sforza die Binde Smiljanic geben. Doch der spielt den Gekränkten, gibt sie an Davide Callà weiter.
Gestern hatte Sforza mit Smiljanic ein Vier-Augen-Gespräch. Sforza zu BLICK: «Boro hat im Winter die Vorbereitung verpasst. Ich wollte ihm beim Comeback nicht auch noch die Bürde des Captains aufladen. Ich wollte, dass Boro im Kopf frei ist. Und dass er die Binde in der Pause dann nicht mehr wollte, kann ich irgendwie verstehen. Wir haben uns ausgesprochen.»
Im Spiel kommts für Smiljanic noch dicker. Bei Karanovics Führungstreffer in der 90. Minute nach einem Freistoss sieht Smiljanic auf den TV-Bildern wie ein teilnahmsloser Zuschauer aus. Fünf (!) Meter neben dem Kopfballschützen.
Smiljanic sagt: «Die Zuteilung war klar, ich rufe Frank Feltscher, er solle zurücksprinten. Schon wars zu spät. Wir bekommen vor jedem Spiel ein Blatt, wo die Zuteilung genau draufsteht.»
Sforza nimmt Smiljanic in Schutz: «Frank war zugeteilt, und zwar nicht nur bis zur 89. Minute …»
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