YB will von GC fast 1 Million: Der Kampf um Bürki

Der Wunsch des Trainers ist Befehl: GC fightet um Super-Goalie Roman Bürki. Jetzt geht es ums Geld.

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Raiffeisen Super League

Platz Mannschaft SP Tore Punkte
1 Basel 19 46:20 46
2 GC 19 47:33 34
3 YB 19 31:23 29
4 Luzern 19 24:27 26
5 Sion 19 22:25 25
6 St. Gallen 19 20:23 23
7 Thun 19 26:32 23
8 Lugano 19 27:39 19
9 Vaduz 19 22:29 18
10 Zürich 19 27:41 17
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Der angestrebte Deal: GC-Goalie Roman Bürki (22), seit Januar 2011 von YB ausgeliehen, soll definitiv übernommen werden.

Trainer Uli Forte sagt in Südafrika: «Ich wünsche mir sehr, dass Roman bei uns bleibt. Er hat ähnliche Qualitäten wie ­Basels Sommer. Wenn Roman weiter an sich arbeitet, kann er eine ganz grosse Karriere ­machen. Den ersten Leistungsschritt hat er bei uns gemacht.»

Und GC-Präsident André Dosé: «Wir wollen Roman fix übernehmen. Auch er selbst hat klar signalisiert, dass er bei uns bleiben will.»

Der Berner Temperamentsbolzen Bürki ist beim Wintermeister neben Captain Vero Salatic und den beiden Innenvertei­digern Stéphane Grichting und ­Milan Vilotic nicht erst seit dieser Saison eine tragende Säule. 630 Minuten in Folge blieb Bürki, die Wand, im Herbst in der ­Super League ungeschlagen. Dank Bürki, der im Achtelfinal gegen Erstligist Schaffhausen drei Elfer hielt, überwintert GC auch im Cup.

Lange Zeit schien es aber, dass die Young Boys ihr Riesen-Talent nach Hause holen wollen. Als kurz- oder mittelfristigen Nachfolger von Nati-Ersatzgoalie Marco Wölfli (30). Oder war das nur Taktik, um den Preis für Bürki in die Höhe zu treiben?

BLICK erfuhr: Zwischenzeitlich verlangen die Berner gar 1,4 Millionen Franken! Es scheint ein aussichtloser Kampf zu werden.

Doch mittlerweile sickerte auch in ­Zürich durch, dass YB weiter auf Wölfli setzt. Und sein Nachfolger der dunkelhäutige Fribourger Ivon Mvogo (18) werden soll.

Was auch den Preis von Bürki drückt, er liegt nun im sechsstelligen Bereich. GC-Sportchef Dragan Rapic: «Zahlen kommunizieren wir nicht. Aber wir sind uns näher gekommen.» Seit YB den Posten des Sportchefs mit Fredy Bickel besetzt hat, weiss man in Niederhasli ZH auch, mit wem man verhandeln muss.

GC-Präsident Dosé klingt zuversichtlich: «Wir hoffen, dass wir bald eine Lösung kommunizieren können.» Bei YB hat Bürki einen Vertrag bis 2015, an GC ausgeliehen ist er bis Sommer.

Publiziert am 26.01.2013 | Aktualisiert am 25.01.2013

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10 Kommentare
  • Chris  Maier 26.01.2013
    Ich glaube auch, dass Bürki das Geld wert ist wenn nicht mehr. Ich bin mir sicher, dass die Vereine sich irgendwo in der Mitte finden werden, zumal ja YB offensichtlich kein Bedarf mehr an ihm hat.
  • Peter  Keller aus Solothurn
    26.01.2013
    Sommer 18 Mio., Kunz 3,5 Mio., Laufenburger 2 Mio., Stettler, 0,8 Mio., Grob 3 Mio., Woelfli gratis, Elsener 2,4 Mio., Buerki 1,1 Mio., Benaglio 9 Mio., Buffon 23 Mio., Schuhmacher 2 Mio., Shilton 1,6 Mio., Neuer 19 Mio., Zoff 17,6 Mio. - Das sind die derzeitigen Handelspreise fuer gelaeufige Goalis aus aller Welt und der Weltklasse selber.
  • Paul  Sacher , via Facebook 26.01.2013
    Ähnliche Qualitäten wie Sommer???? Das glaubt ihr ja selber nicht.
  • Beat Christian  Küng aus Lucerne
    , via Facebook
    26.01.2013
    1 Mio für einen Klassegoalie ist fast geschenkt. Wenn er 10 Jahre bleibt ist das ja gar eine Aktion. Zudem ist ja kein anderer Goalie in diesem Format erhältlich der als Punktegarant für GC in Frage käme.
  • Kurt  Glanzmann aus Herrenschwanden
    26.01.2013
    Ganz klar, YB sollte Bürki nicht verkaufen und zurückholen. Dafür sollte man GC Wölfli zu einem moderaten Preis übergeben. Warum: Bürki ist ganz klar der bessere Torhüter und Wölfli ist langsam aber sicher zur Diva avansiert!