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Es ist eine schlimme Woche, die der Leader hinter sich hat. Zuerst der niederschmetternde Befund bei David Degen: Pfeiffersches Drüsenfieber. Dann drohen gleich drei Mann wegen einer Magen-Darm-Grippe auszufallen: Topskorer Seydou Doumbia, Spielmacher Gilles Yapi und Ersatzgoalie Paolo Collaviti.
Die dritte Personalie ist erst auf den zweiten Blick besorgniserregend. Denn der Einsatz von Stammkeeper Marco Wölfli stand bis Samstagnachmittag wegen einer Knöchelverletzung auf der Kippe. «Ich habe deswegen unseren dritten Torhüter, U21-Goalie Hrvoje Bukovski, mitgenommen», sagt Trainer Vladimir Petkovic. Doch Wölfli beisst sich bekanntlich durch.
Dramatisch ist der Fall Doumbia. Völlig dehydriert wird der Ivorer ins Spital eingeliefert. Petkovic: «Die Ärzte setzten eine Infusion, damit er sich schneller erholt.» Dennoch war an einen Einsatz gegen St. Gallen ebenso wenig zu denken wie bei Yapi. Einen Zusammenhang mit Degens Erkrankung weist der Kroatien-Schweizer weit von sich: «Es geht ein Virus um.»
Dennoch siegt YB mit einer gegenüber dem letzten Sieg in St. Gallen (3:2) auf fünf Positionen veränderten Mannschaft erneut. Diesmal 2:1. Petkovic schnippisch: «Viele haben gedacht, dass wir dort Punkte liegen lassen würden. Aber wir waren stark. Und ihr vom BLICK denkt ohnehin, wir seien ein Zufalls-Leader.»
Immerhin konnten die drei Grippe-Opfer gestern wieder im Kraftraum trainieren.
Petkovic: «Für das Spiel gegen den FCZ am Samstag sollten alle fit sein.»
Topskorer Doumbia musste ins Spital.- Keystone