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Der Ivorer wirbelt und wirbelt, auf der linken Seite oder auch über rechts. Und dann in der 81. Minute: Seydou Doumbia überläuft den überforderten GC-Innenverteidiger Josip Colina und trifft von der Strafraumgrenze aus herrlich ins hohe Eck. Das Berner Fussballherz lacht!
Dabei sah in den ersten 45 Minuten alles noch ganz anders aus. Der Gast aus Zürich war ballsicher und kontrollierte das Spielgeschehen. Die Berner hingegen schienen nach dem Cup-Halbfinal-Fight gegen Basel etwas angeschlagen.
Nicht unverdient gingen die Zürcher in der 22. Minute durch Wohlen-Leihgabe Alain Schultz in Führung. Nach einer einstudierten Corner-Variante mit Antonio Dos Santos setzte der Aargauer das Leder trocken ins YB-Netz. Es war das erste Super-League-Tor für Schultz.
Petkovic zeigt gutes Händchen und findet Dreh
YB-Trainer Vladimir Petkovic wählte während dem Pausentee dann wohl die richtigen Worte. In Durchgang zwei fanden die Berner zurück zu ihrem gefürchteten druckvollen Offensivspiel.
Aber erst die Einwechslung von Super-Joker Doumbia brachte die Wende. Sekunden nach seiner Einwechslung traf der Afrikaner in der 61. Minute zum so wichtigen YB-Ausgleich. Petkovic hat zum wiederholten Mal den Dreh gefunden.
Jetzt wirbelten die YB-Flügel und in der 75. stach auch die zweite Einwechslung: Mario Raimondi passte flach zur Mitte, wo Abwehrchef Saif Ghezal zur YB-Führung nur noch einschieben musste. GC gab sich in der Folge geschlagen. Die Zürcher mussten nach der Ampelkarte gegen Ösi-Bomber Linz (Schwalbe) ab der 73. Minute zu zehnt rackern, umsonst. Das 3:1 durch Doumbia war für YB reine Zugabe – eine wunderschöne.
Somit bleiben die Berner in der Tabelle am Spitzenduo (Basel, FCZ) dran, während GC jetzt seit 7 Partien keinen Dreier eingefahren hat. (msc)