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Beide Teams streben nach einem missglückten Saisonstart ihren ersten Dreier an. Die Grasshoppers können dabei auf den wiedergenesenen Ricci Cabanas zählen. Der Routinier zieht in der ersten halben Stunde die Fäden im GC-Mittelfeld, ganz so, als ob er nie weg gewesen wäre.
So geniesst GC in den ersten Minuten leichte Feldvorteile. Nach einer halben Stunde kommt dann Vizemeister YB auf Touren. Plötzlich erarbeiten sich die Berner Chancen im Minutentakt.
Die heisseste Szene: Costanzo wird in der 31. Minute von Smiljanic im Strafraum gelegt. Glück für GC! Schiri Busacca entscheidet auf Schwalbe!
YB erst nach einer halben Stunde auf Touren
Der YB-Sturmlauf wird erst Sekunden vor dem Pausentee belohnt. Nach einem Klasse-Querpass von Lulic setzt sich Bienvenu vor dem GC-Tor durch und netzt mit seinem zweiten Saisontreffer zur 0:1-Führung ein. Die GC-Innenverteidigung um Smiljanic und Vallori sieht dabei alt aus.
Statt einer Reaktion der Grasshoppers folgt kurz nach der Pause das 2:0 für YB. Costanzo schlenzt in der 50. Minute seinen Freistoss aufs Tor, GC-Keeper König kommt zwar dran, faustet das Leder aber ins eigene Netz. Für Scharfschütze Costanzo ist es seit seinem Wechsel von St. Gallen in die Hauptstadt die Tor-Premiere im gelbschwarzen Trikot.
Jetzt reagiert GC, übernimmt das Spieldiktat. In der 62. Minute bringt es Jungspund Adili (eben am Dienstag 16 geworden) fertig, die Kugel aus zwei Metern über den YB-Kasten zu hauen. Wenig später ist es Rennella, dem das gleiche aus fünf Metern passiert. Nichts für schwache Nerven.
Der Vizemeister endlich in der Liga angekommen
Rennella macht es in der 77. Minute besser, drückt den Jabulani nach Cabanas Kopfball über die Linie zum 1:2-Anschluss. Der Ausgleich gelingt dem Rekordmeister aber nicht mehr, dafür fehlt ihm vor dem gegnerischen Tor die Nervenstärke.
YB feiert im Zürcher Letzigrund den angestrebten ersten Saisonsieg und ist endlich auch in der Super League angekommen. GC dagegen wartet weiter auf den ersten Vollerfolg, Trainer Sforza hat noch viel Aufbauarbeit vor sich. Vor allem die Chancenauswertung ist verbesserungswürdig. (msc)