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Nach einem monsunartigen Platzregen über dem Stade de Suisse muss Schiedsrichter Massimo Busacca vorzeitig zur Pause bitten. Der Plastikrasen hat sich innert Minuten wie ein Teppich mit Wasser vollgesogen und sorgt für irreguläre Spielverhältnisse.
Muntere Partie mit vielen Chancen
In den vorhergehenden 40 Minuten hat sich eine muntere Partie abgespielt, mit Chancen hüben wie drüben. YB verpasst aber durch Frimpong, der für den vorerst geschonten Doumbia in der Startformation steht, gleich mehrere hochkarätige Möglichkeiten. Auf GC-Seite ist Zarates Schuss ins Aussennetz das grösste Ausrufezeichen.
Kurz nach Wiederanpfiff – der Regen hat in der Zwischenzeit aufgehört – zieht Zarate wieder die Aufmerksamkeit auf sich. Nach einem herrlichen Steilpass von Captain Cabanas lupft der Gaucho den Ball über den herausstürmenden Wölfli. Der Ball landet aber nur an der Latte. Der Nationalgoalie von YB steht schnell wieder auf den Beinen und wirft sich mutig in den harten Nachschuss von Lulic.
Doppelschlag durch YB-Ivorer
Mit fortlaufender Dauer wird das Spiel ruppiger. Busacca muss mehrere Gelbe Karten zücken. Beide Teams suchen den Sieg. YB-Trainer Petkovic wechselt Regazzoni und natürlich Doumbia ein. Und dann kann der ansonsten souverän agierende GC-Abwehrchef Vallori in der 75. Minute den ebenfalls eingewechselten ehemaligen Hopper Sutter im Strafraum nur mit einem Foul stoppen. Busacca zeigt ohne zu Zögern auf den Punkt und Doumbia verwertet den fälligen Foulpenalty sicher zur YB-Führung.
Nur fünf Minuten später doppelt Yapi mit einem satt getretenen Freistoss zum 2:0 nach. «Den muss ich auf meine Kappe nehmen», meint ein selbstkritischer Yann Sommer. Tatsächlich erwischt der YB-Ivorer den GC-Keeper in dessen Ecke.
YB bestätigt gute Form
Mit dem Sieg bestätigen die Young Boys ihre gute Form und bauen die Führung in der Super League aus. Petkovic freut sich: «Wir haben in der Vorbereitung gut gearbeitet und die Mannschaft funktioniert.»
GC hat das Spiel eher unglücklich verloren. Die Sforza-Truppe muss ihre Punkte wohl gegen andere Gegner einfahren.