Yapi fehlt gegen den FCB!

  • Aktualisiert am 03.01.2012
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Gilles Yapi bricht das Training ab und muss für den Knüller Basel-YB passen!

Abschlusstraining gestern bei YB vor dem heissen Kracher beim FC Basel. Die Öffentlichkeit ist ausgeschlossen. Niemand soll mitbekommen, wie YB-Trainer Vladimir Petkovic wirklich aufstellen will.

Dann der Schock! Gilles Yapi (28) geht mit mehreren Spielern in einen Zweikampf. Es knallt, Yapi verletzt sich, muss mit dem Physiotherapeuten das Feld verlassen. Er bricht das Training ab und geht zum Arzt.

Die Mannschaft fährt nach Basel ins Hotel. Yapi bleibt in Bern. Er kann heute nicht spielen, steht nicht mal im Kader.

Trotzdem stellt sich eine Frage: Ist Yapi wirklich spielunfähig oder will der Klub ihn schützen?

Gilles Yapi beherrschte in den letzten Tagen die Schlagzeilen.

BLICK enthüllte am Donnerstag ein Geheimtreffen von Yapi mit den FCB-Bossen. Der Transfer des ablösefreien Ivorers im Sommer von YB zum grössten Konkurrenten FC Basel ist so gut wie in trockenen Tüchern.

Der Druck ist enorm

Bis zuletzt war sich YB-Trainer Vladimir Petkovic nicht sicher, ob er den Mittelfeldspieler nach dem Theater auf die Bank setzt oder ob er Thierry Doubai den Vorzug gibt. Doch wie verletzt ist Yapi wirklich? Hätte er vielleicht doch auflaufen können? Angeblich wollte der Mittelfeldspieler von der Elfenbein-küste unbedingt spielen. Doch die Ärzte gaben kein grünes Licht für einen Einsatz.

Gut möglich, dass die psychische Komponente bei der Verletzung eine nicht unwichtige Rolle spielt. Schon oft verletzten sich Sportler, wenn der psychische Druck auf sie besonders gross war.

Was bedeutet der Ausfall des kleinen Spielgestalters für den Kracher heute im St. Jakob-Park?

Ziemlich sicher, dass Doubai, der Yapi ab Sommer ohnehin beerben wird, heute in der Startelf steht.

FCB-Abwehrboss Abraham gab schon Freitag zu: «Es ist etwas anderes, ob Yapi spielt oder nicht.»

Zumindest werden die Emotionen durch seinen Ausfall etwas abgekühlt. (M.A., H.O., A.BÖ.)

«Pipi» Streller muss mal

FCB-Stürmer Marco Streller bricht vor dem Spitzenkampf das Training ab. Kurz vor Schluss rennt Streller zu seinem Velo und radelt in vollem Tempo Richtung Kabine. Was war da los? «Ich musste dringend pinkeln», sagt der Torjäger zu Sonntags-Blick. Ausgerechnet «Pipi» muss mal Pipi! Schon auf dem Platz hatte Streller für eine kuriose Szene gesorgt: Wenige Sekunden nach Anpfiff des Trainingsspiels legte er ein tolles Dribbling hin und knallte den Ball ins Netz – doch leider ins falsche. Streller hatte noch nicht gemerkt, auf welches Tor er spielen musste. Das wird ihm heute sicher nicht noch mal passieren. H. O.
«Pipi» Streller ist trotz Pipi mit von der Partie.- Keystone

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