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Gilles Yapi trifft sich vor dem Kracher beim FC Basel mit dem Gegner zu Geheimverhandlungen. Er hintergeht damit Mitspieler und die YB-Fans. Vladimir Petkovic muss reagieren.
Dem YB-Trainer bleibt nur eine Möglichkeit: Er muss Yapi am Sonntag gegen Basel auf die Bank setzen und Doubai aufstellen, der Yapi nächste Saison sowieso ersetzen soll. Nun muss Petkovic den Umbruch halt ein halbes Jahr früher einleiten. Denn keiner weiss, ob sich Yapi mit Basel im Hinterkopf weiterhin für YB zerreisst?
Wird Basel Meister, hätte Yapi beim FCB eine reelle Chance zum Sprung auf die Champions-League-Bühne. Denn die Gegner in der Qualifikation sind alle schlagbar. Trotzdem ist es höchst irritierend, dass Yapi sich noch vor dem Basel-Spiel zu Verhandlungen einlässt.
Er hätte problemlos noch ein paar Wochen warten können. Die Konsequenzen könnten für ihn verheerend sein: In der Mannschaft, die gemeinsam den ersten Meister-Titel seit 1986 holen will, wird er mit seinem Verhalten keine Freude auslösen.
Bei den Fans auch nicht. Dem FC Basel kann man keinen Vorwurf machen. Es ist in Ordnung, sich mit einem Spieler zu treffen, der im Sommer ablösefrei wechseln kann. Es ist okay, wenn dieser beim härtesten Titel-Konkurrenten spielt. Und es ist clever, wenn dieser Vorgang beim Gegner so richtig Theater verursacht.
Für BLICK-Fussballchef Andreas Böni ist klar: Yapi gehört am Sonntag auf die Bank.- Benjamin Soland