Die Spielergewerkschaft SAFP forderte die Xamax-Profis zum Streik auf. Grund: Die September-Löhne sind immer noch nicht da. Das Team will sich aber noch etwas gedulden.
Der Grund der Forderung der Swiss Association of Football Players (SAFP), welche die Interessen aller Spieler der 1. Mannschaft von Xamax vertritt, sind die nach wie vor ausstehenden Septemberlöhne.
Die Verantwortlichen der Neuenburger haben auch eine letzte Frist zur Zahlung verstreichen lassen.
Die finanziellen Forderungen an die Xamax-Führung um den Tschetschenen Bulat Tschagajew sind beträchtlich. Die Zahlungsbefehle, Betreibungen sowie Lohn- und Schadenersatzklagen belaufen sich mittlerweile auf 3,2 Millionen Franken.
Zudem lässt Tschagajew eine von der Disziplinarkommission der SFL bis Montag letzter Woche angesetzte Frist verstreichen, um mittels Bankgarantien zu belegen, dass das Budget der laufenden Saison gedeckt sei. (Si)
Update: Geduld ist angesagt
Die Stimmung ist auch zwei Tage nach dem peinlichen Cup-Ausscheiden gegen Challenge-Ligist Kriens schlecht bei den Xamax-Akteuren. Den September-Lohn haben die Spieler immer noch nicht erhalten. Ein Trainings-Streik stand im Raum, bis am Mittwoch will das Team von Coach Victor Muñoz aber warten. Dies berichtet «lematin.ch».
Die Frage ist, ob Boss Bulat Tschagajew das Geld innert nützlicher Frist auftreiben kann. Captain Stéphane Besle: «Die Vereinsführung hat uns eine Lösung bis Mittwoch versprochen. Es wird langsam unangenehm. Aber ich hoffe, dass bald alles geregelt ist.»
Generaldirektorin Barbara Perriard sagte gegenüber Radio Neuenburg, dass es bisher unmöglich gewesen sei, die Zahlungen auf die Schweizer Konten auszulösen. Auf der Maladière brodelts. Wann explodiert die tickende Zeitbombe? (ds)
Xamax schickt Liga einen Brief
Neuchâtel Xamax hat die erforderlichen Dokumente nicht wie angeordnet bis gestern Montag bei der Swiss Football League deponiert. Doch die Neuenburger haben bei der Liga eine Stellungnahme abgegeben. Die Disziplinarkommission wird das Schreiben prüfen und die Klub-Führung frühestens nächste Woche anhören. Dies teilt die SFL in einem Communiqué mit.