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Luzern im Wallis ohne Chance Sion geht mit 3:1-Sieg in die Winterpause

Nach drei Niederlagen in Serie meldet sich der FC Sion eindrücklich zurück. Zum Jahresabschluss besiegen die Walliser Luzern mit 3:1. Der Sieg hätte auch höher ausfallen können.

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Das Spiel:
Einbahnfussball im Tourbillon! Und zwar von A-Z. Die Zeidler-Truppe ist von der ersten Minute an bemüht, die Pleiten-Serie vergessen zu machen. Akolo (7.), Carlitos (8.) und vor allem Adao (23.) verballern schon in der Anfangsphase hochprozentige Chancen. Dann netzt Akolo ein, der Bann ist gebrochen. Chancenlose Luzerner können auch das zweite und dritte Tor der Walliser nicht verhindern. Mit der einzigen Chance gelingt Hyka immerhin etwas Resultatkosmetik. Sion hätte höher siegen müssen. Aber David Zibung im FCL-Kasten ist als einziger Innerschweizer auf der Höhe, vernichtet zahlreiche Sion-Möglichkeiten.

Die Tore:
1:0, 27. Minute | Ecke Sion. Carlitos führt kurz aus auf Akolo. Dieser lässt an der Grundlinie mit zwei Körpertäuschungen drei Luzerner stehen und drischt die Kugel ins lange Eck. Schöne Einzelleistung, hochverdiente Führung.

2:0, 56. Minute | Aus rund 18 Metern donnert Carlitos den Ball mit dem Vollspann ins Luzerner Netz. Traumtor des Portugiesen!

3:0, 66. Minute | Costa rutscht im dümmsten Moment aus, Carlitos spielt das Zauber-Pässchen auf Akolo, welcher alleine vor Zibung die Nerven behält.

3:1, 76. Minute | Marco Schneuwly lanciert Joker Itten, der setzt das Leder an den Pfosten. Hyka staubt ab. Resultatkosmetik. Mehr nicht.

Das gab zu reden:
Der halbgefrorene Rasen im Sittener Tourbillon. Schon nach zehn Minuten unterbricht Bieri die Partie, fragt die beiden Captains, ob sie weiterspielen wollen. Sie wollen. FCL-Assistenztrainer Patrick Rahmen macht seinem Ärger im Pauseninterview mit Teleclub Luft. «Das ist ja nicht anzuschauen!».

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Screenshot Teleclub

Die Statistik:
Nach drei Pleiten in Serie (YB, Basel, St. Gallen) findet Sion zum Siegen zurück. Und dank dem Vollerfolg über Luzern erobern die Walliser auch noch Platz 3 zurück. Luzern geht als Vierter in die Winterpause.

Der Beste:
Carlitos zeigt sich in ausgezeichneter Spiellaune. Der Portugiese ist Dreh-und Angelpunkt bei den Wallisern. Allein sein Tor zur zeitweiligen 2: 0 Führung ist das Eintrittsgeld wert.

Die Schlechtesten:
Die gesamte Luzerner Abwehr ist dem druckvollen Spiel der Zeidler-Elf während des gesamten Spiels nicht gewachsen und kann sich bei Zibung bedanken, dass die Niederlage nicht noch höher ausfiel.

So gehts weiter:
Winterpause! Am Wochenende des 4. und 5. Februar gehts in der Super League wieder weiter. Sion muss bei YB ran, Luzern reist in die Pontaise zu Lausanne. Die genauen Anspielzeiten sind noch nicht fixiert.

************

Sion - Luzern 3:1 (1:0)
SR: Bieri;

Bemerkungen:
Sion: ohne Mveng, Cmelik (alle verletzt), Pa Modou (gesperrt).
Luzern:

Aufstellungen:
Sion: Mitrjuschkin; Adao, Zverotic, Ziegler, Lüchinger; Salatic; Karlen, Sierro, Carlitos; Akolo, Konaté.
Luzern: Zibung; Costa, Puljic, Affolter; Kryeziu; Grether, Neumayr, Lustenberger; Schneuwly Christian, Schneuwly Marco, Rodriguez.

Einwechslungen:
Sion:
Assifuah (72. für Konate), Bia (77. für Carlitos), Leo (78. für Akolo).
Luzern: Hyka (46. für Rodriguez), Ugrinic (46. für Affolter), Itten (63. für Grether).

Gelbe Karten:
21. Affolter (Foul), 36. Lüchinger (Foul), 82. Itten (Foul).

Publiziert am 11.12.2016 | Aktualisiert am 11.12.2016
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7 Kommentare
  • Fabian  Stettler 12.12.2016
    Ich frage mich immer noch warum Puljic von Blick zum Spieler des Monats gemacht wurde;gegen Sion und andere Manschafften ein total Ausfall aber Blick macht das unmögliche möglich!
  • Hannes  Dönni aus Sirnach
    12.12.2016
    Ich vermute mal, dass an dieser Niederlage sicher Fringer schuld ist.
  • Anselm-Gilbert  Karlen aus Naters
    11.12.2016
    Wenn der FC Sion nur gegen die jeweilige Mannschaft und nicht auch noch gegen den 12. Mann den Schiri spielen muss, kann er alle Mannschaften der CH schlagen. Aber zur Zeit ist das im CH Fussball nicht gewünscht den Basel und YB genießen gegen Sion einen Bonus.Entweder werden abseits nicht gepfiffen
    (Basel und YB ) oder Penaltys nicht gegeben Basel uwm. So ist es momentan noch nicht möglich gegen die Spitzenverband zu gewinnen. Aber bald merken auch diese Vereine,dass der Vorteil nur kurzfrist
  • Martin  Fux aus Grenchen
    11.12.2016
    "Glückspiel unter freiem Himmel" was für eine unsportliche und unfaire Analyse des frustrierten Babel. Glückspiel war es lediglich für Luzern, 6:0 wären locker möglich gewesen. Toll war die Einstellung und Spielfreude der Sittener. Gratulation auch an Bieri, man hat ihn fast während dem gesamten Spiel nicht bemerkt, was immer ein gutes Zeichen für einen Schiri ist.
  • Wobmann  René aus Hinterkappelen
    11.12.2016
    Der FCL hätte auch zuhause bleiben können; eine Forfait-Niederlage mit 0:3 bringt fast das selbe Resultat. Wollten die Luzerner überhaupt spielen? Sie haben den Winterschlaf etwas zu früh angetreten, also schlaft gut bis im Februar!
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Raiffeisen Super League

Platz Mannschaft SP Tore Punkte
1 Basel 18 49:15 47
2 YB 18 42:24 35
3 Sion 18 38:31 29
4 Luzern 18 36:33 29
5 GC 18 26:32 22
6 St. Gallen 18 20:27 21
7 Lausanne 18 30:34 18
8 Lugano 18 23:35 18
9 Thun 18 23:34 16
10 Vaduz 18 21:43 16