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Kein Ende im Streit um das geplante Fussball-Stadion in Zürich. Die IG Hardturmquartier hat beim Verwaltungsgericht Beschwerde eingereicht. Die Interessengemeinschaft protestiert gegen die regierungsrätliche Ausnahmebewilligung für Grundwassereinbauten.
Nach eingehender Prüfung von Sachverhalt sowie Rechtslage und gestützt auf ein Fachgutachten, sei die IG zur Überzeugung gelangt, dass die Ausnahmebewilligung zu Unrecht erteilt worden sei, heisst es in einer Mitteilung.
Das Beharren der Bauherrschaft auf einem Projekt, das der langjährigen Bewilligungspraxis im Kanton Zürich krass zuwiderlaufe, sei in ökologischer Hinsicht unverantwortlich. Es widerspreche den eigenen Ansprüchen der Stadt Zürich als «Energiestadt mit Goldlabel» diametral.
Der Zürcher Regierungsrat hatte Ende Januar das Ausnahmegesuch bewilligt, das eine Unterkellerung unter den mittleren Grundwasserspiegel vorsieht. Der Regierungsrat bezeichnete das Gesuch als gerechtfertigt, da der Durchfluss sowie die Nutzung des Grundwassers vollständig erhalten blieben.
Die Bauherrschaft hatte das entsprechende Gesuch Mitte letzten Jahres eingereicht. Es sieht vor, Bauteile des Fussballstadions leicht unterhalb des durchschnittlichen Grundwasserspiegels zu erstellen. Gemäss Gewässerschutzgesetz ist dafür eine Ausnahmebewilligung der Behörden erforderlich. Der Rechtsstreit um den geplanten Stadion-Neubau dauert schon mehrere Jahre. (SDA/sim)