Im BLICK-Extra zum Rückrundenstart befragt Sion-Abwehrchef Michael Dingsdag seinen Stürmer Kyle Lafferty. Ein Gespräch über Scherze und Missen.
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Kyle Lafferty stürmt seit Sommer für Sion.
(Blicksport)Michael Dingsdag: Du hast im Sommer von den Glasgow Rangers zu Sion gewechselt. Was hattest du erwartet?
Kyle Lafferty: Ich habe Sion gegen Celtic spielen sehen. Das hat mich beeindruckt. Ich habe ein Team gesehen, das arbeitet. Ein Team, das vorwärts spielt. Ich wollte meine Karriere ausserhalb von Grossbritannien fortsetzen. Dann erhielt ich diese gute Chance in Sion.
Du bist Stürmer, hast aber schon sieben Gelbe Karten kassiert. Fällt dir die Umstellung vom schottischen Fussball so schwer?
Ja, und wie! Die Schiedsrichter in der Schweiz wollen die Kontrolle über das Spiel viel mehr übernehmen als in Grossbritannien. Dort wollen sie das Spiel schnell machen. In der Schweiz musst du nur niesen, schon wirst du verwarnt. Einige Entscheide gegen mich waren lächerlich. Mein Spiel ist einfach zu aggressiv für die Schweiz.
Jetzt haben wir genug über Fussball gequatscht. Es gibt Wichtigeres zu besprechen. Wir sind jetzt schon seit sechs Monaten zusammen, teilen uns im Trainingslager das Zimmer, verarschen die Teamkollegen. Was könnten wir als Nächstes anstellen?
Was wollen wir denn noch mehr tun? Du hast heute das Hässlichste getan, was ich je gesehen habe. Nur zur Kenntnisnahme: Michael Dingsdag hat heute sein Geschäft unter Vancaks und Vanins Bett verrichtet. Ich glaube, ich sollte mir das nächste Mal zweimal überlegen, mit wem ich mein Zimmer teile.
So ein Schwachsinn, den du hier erzählst. Aber die Idee wäre gut! Wir sollten so einen Haufen auch unter unsere Betten stellen. Das würde die ganzen Ameisen vertreiben, die wir wegen dir in unserem Zimmer haben.
Du weisst genau, warum wir Ameisen im Zimmer haben ...
... wen kümmern Ameisen. Ich nutze jetzt die Chance, dir die Frage aller Fragen zu stellen, denn das bereitet wohl jedem Kopfzerbrechen. Du bist mit der Miss Schottland verheiratet. Wie hast du diese Frau gekriegt? Du siehst nicht gerade wie Clooney aus.
Das ist wegen meines Humors, meines Charismas, meiner Persönlichkeit. Ich würde mich nicht als George Clooney bezeichnen. Ich bin mehr wie Brad Pitt.
Das ganze Interview lesen Sie im Blick-Extra!
Wenn Fussballer zu Journalisten werden! Für das grosse BLICK-Extra zum Rückrundenstart konnten prominente Interviewer engagiert werden.
FCB-Star Valentin Stocker befragt seinen Kumpel Marco Streller, GC-Goalie Roman Bürki seinen Chef André Dosé, und die FCL-Spieler David Zibung und Stephan Andrist unterhalten sich übers Golfen.
Die Extra-Beilage gibt es heute im BLICK.
| Platz | Mannschaft | SP | Tore | Punkte |
|---|---|---|---|---|
| 1 | Basel | 33 | 59:30 | 66 |
| 2 | GC | 33 | 41:30 | 60 |
| 3 | St. Gallen | 33 | 49:32 | 56 |
| 4 | Zürich | 33 | 54:42 | 49 |
| 5 | Sion | 32 | 36:45 | 45 |
| 6 | Thun | 33 | 41:42 | 44 |
| 7 | YB | 33 | 44:43 | 42 |
| 8 | Luzern | 33 | 35:46 | 36 |
| 9 | Lausanne | 33 | 25:47 | 27 |
| 10 | Servette | 32 | 24:51 | 23 |
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