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BLICK-Sportchef Walter De Gregorio: «Jetzt muss Berbig weg!»

BLICK-Sportchef Walter De Gregorio spricht über das Erdbeben bei GC. Nach Sportchef und Vizepräsident Erich Vogel und Trainer «Pudi» Latour soll auch GC-Präsident Berbig den Hut nehmen.

Von Walter De Gregorio | Aktualisiert um 17:27 | 11.06.2009
Den ersten Schritt nach vorne hat GC gemacht. Vermutlich. Denn Garantien gibt es wie immer keine bei einem Trainerwechsel. Was für den FCB und Thorsten Fink gilt, gilt auch für GC. Die Resultate alleine werden zeigen, ob Ciriaco Sforza die richtige Wahl ist für die Zürcher. Persönlich bin ich davon überzeugt.

Ein zweiter Schritt ist mit Erich Vogels Absetzung – offizieller Wortlaut: Er stellt seine Ämter zur Verfügung – vollzogen. Spätestens nach der 300-Millionen-Posse um den vermeintlichen Investor Volker Eckel ist Vogel als Sportchef und Vize-Präsident von GC nicht mehr tragbar. Der Imageschaden, den er mit dem Schwank des Jahres verursacht hat, ist in seiner Tragweite kaum zu übertreffen.

Der dritte Schritt steht noch aus. Vogel konnte nur Vogel sein, weil er von GC-Präsident Roger Berbig gestützt wurde. Die Gesamtverantwortung für das Desaster, so sympathisch man den smarten Chirugen auch findet, trägt er. Es widerspricht jeder Logik, ein angeschlagenes Unternehmen von einem Freizeit-Präsidenten führen zu lassen.

Berbig muss weg, und mit ihm gleich Heinz Spross, ein liebenswürdiger Kerl auch er, aber offenbar überfordert. Anders ist sein Verhalten bei der 300-Millionen-Posse nicht zu deuten. Der Einzige, der beim ganzen GCTheater sein Gesicht wahrte, ist der gefeuerte Hanspeter Latour. Hat das Maximum herausgeholt aus einer Gurkentruppe und sich in einem dilettantischen Umfeld professionell verhalten.

GC kommt nicht drum herum, reinen Tisch zu machen. Um im Bild des Chirugen Berbig zu bleiben: Ein Geschwür kann man nicht nur halb herausschneiden.
GCs Sportchef und Vizepräsident Erich Vogel (l.) ist bereits weg, GC-Präsident Roger Berbig ist noch da. (Keystone)
GCs Sportchef und Vizepräsident Erich Vogel (l.) ist bereits weg, GC-Präsident Roger Berbig ist noch da. (Keystone)
In der Schieflage: GC-Präsident Berbig. (Sven Thomann)
In der Schieflage: GC-Präsident Berbig. (Sven Thomann)

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jimmy jimmy, st.galle - 16:19 | 11.06.2009
» toller vorschlag herr de gregorio! der einzige mann welcher gcz noch ein wenig geld bringt doch gleich rauswerfen damit gc nächstes jahr ganz bestimmt keine chance mehr auf den klassenerhalt hat. ve vermutlich liege ich falsch aber dieser artikel tönt einfach extrem nach einem rundumschlag des redakturs gegen gcz
Cem Wirth, Rüti ZH - 16:13 | 11.06.2009
» Ich bin genau auch der Meinung Präsident Berbig sollte gehen. Er sagt ja selber dass er 20©räsident sei. Das ist zu wenig. Ich investiere mehr zeit in hobbys als er in sein (wichtiges) Amt. Bei Sforza als Trainer bin ich sehr skeptisch. Meine Meinung ist: Mit Latour hat GC einen grossen sportlichen Verlust zu verzeichnen. Schade..
GC Fan, Zürich - 16:07 | 11.06.2009
» Bin völlig einverstanden!!Latour ist der einzige der keinen Schaden verursacht hat!!Es müssen endlich neue Spieler kommen!!
hans polli, zürich - 15:56 | 11.06.2009
» Sehr recht sogar!
S. Gächti, Uburg - 15:43 | 11.06.2009
» Berbig ist schon Ok, der hat wie Sforza eine wo öppis zrug ghä wöt. Und löd doch diä eifach mache.
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