Trainer-Karussell in Luzern Sforza sagt ab!

Die FCL-Trainersuche geht weiter. Ciriaco Sforza will seinen FC Wohlen nicht im Stich lassen. Kommt jetzt doch Thorsten Fink?

Aktuell auf Blick.ch

Top 3

1 Wegen Xamax-Pleite Drei Jahre Knast für Tschagajew!
2 Übles Nachtreten im Match-Programm FCL attackiert Ex-Sportchef Fringer
3 20'000 BLICK-User haben entschieden Das ist der Fussballer des...

Fussball

Raiffeisen Super League

Platz Mannschaft SP Tore Punkte
1 Basel 17 48:15 44
2 YB 17 39:22 32
3 Luzern 17 35:30 29
4 Sion 17 35:30 26
5 GC 17 26:32 21
6 St. Gallen 17 20:26 21
7 Lausanne 17 29:33 17
8 Lugano 17 23:35 17
9 Thun 17 21:31 16
10 Vaduz 17 20:42 15
teilen
teilen
32 shares
31 Kommentare
Fehler
Melden

Nach der Entlassung von Coach Carlos Bernegger braucht Luzern einen neuen Trainer. Der FCL breitete Ciriaco Sforza (44) den roten Teppich aus: langfristiger Vertrag und die Zusicherung, spätestens im nächsten Sommer das Team punktuell verstärken zu können.

Doch Sforza hat nicht so recht Lust, sich auf das Abenteuer Luzern einzulassen. Mit gutem Grund: In Wohlen verfügt er über eine intakte Mannschaft, die er letzten Frühling im Tabellenkeller der Challenge League übernommen hat und die heute die Rangliste souverän anführt.

Wohlen ist für Sforza eine Herzensangelegenheit. Es ist seine Heimat. Hier hat er seine grossartige Karriere (Aarau, GC, Bayern, Inter, Kaiserslautern) als Junior gestartet.

Zudem hat Sforza den FCL schon einmal trainiert (2006-2008). Nach einem miesen Saisonstart mit einem Punkt aus fünf Spielen verabschie­dete sich Sforza im August 2008. Er wurde von den Fans ausgepfiffen!

Am Dienstag nach dem Training mit Wohlen sagt Sforza auf die Frage, ob er sich ein erneutes Engagement in Luzern vorstellen könne: «Vorstellen kann man sich alles in dieser Welt. Aber ich bin es meinem Arbeitgeber Wohlen und auch meiner Mannschaft und allen hier schuldig, weiterzumachen. Ich laufe sicher nicht davon.»

Das hat Sforza gestern auch dem Verein mitgeteilt.

Damit kommt nun doch wieder Ex-Basel-Trainer Thorsten Fink ins Spiel. Die Investoren scheinen trotz des zu erwartenden Millionen-Defizits wegen fehlender Zuschauereinnahmen und dem frühen Europa-League-Aus bereit zu sein, Fink zu engagieren. Das könnte allerdings teuer werden.

Fink will vorne mitspielen. Fink will Erfolg. Fink wird neue Spieler fordern. Die Investoren müssten ihr Portemonnaie ziemlich weit öffnen – und der gefeuerte Trainer Bernegger muss auch noch ausgezahlt werden. Immerhin hat Fink den Vorteil, dass er nicht nur die Schweizer Liga, sondern auch Sportchef Alex Frei aus gemeinsamen Basler Zeiten bestens kennt und sofort verfügbar wäre.

Denn nach der Nati-Pause steht am 19. Oktober das wichtige Heimspiel gegen Vaduz an. Bis dahin will der FCL einen neuen Trainer präsentieren, wie Präsident Ruedi Stäger am Montag sagte. Drei Punkte sind gegen Vaduz Pflicht. Fink kennt diesen Gegner. Im August schaute er sich im Rheinpark das Spiel Vaduz – FCL (1:1) an.

Angeblich, weil das Fürstentum so nahe an seiner Heimat München (250 km) liegt ...

Publiziert am 17.05.2015 | Aktualisiert am 22.05.2015

Neueste Videos

31 Kommentare
  • Walter  Malfent aus Wohlen
    08.10.2014
    Danke Sforza, das Sie in Wohlen bleiben und den Kurs den Sie bei Wohlen eingeleitet haben auch weiterfahren. Bei Luzern und dem nicht so stillsicheren Sportchef Frei hätte es früher oder später Probleme gegeben. In Wohlen haben Sie die Ruhe und das Umfeld, um aus jungen talentierten Spielern eine Supermannschaft wie jetzt zu formen. Hopp Wohlen.
  • Jack  Wolf aus Rorbas
    08.10.2014
    Kompliment Ciri, er zeigt Klasse und wo sein Herz schlägt, auch das Geld konnte ihn nicht locken, bravo Sforza...dass ist Weltklasse!
  • Christian  Hofmann 08.10.2014
    Die sollen doch Rene Weiler verpflichten. Das ist ein guter junger Trainer. Leider erhoffte er sich "mehr" als Aarau. Aber um auf die Beine zu kommen, muss man manchmal bereit sein einen Schritt zurück zu machen.
  • Klaus  Pallent aus Zürich
    08.10.2014
    Das grosse ÜBEL beim FCL ist nicht der Trainer sondern die Heulsuse Frei. Frei weg, so kann man einen X beliegigeb Trainer arangieren und mit dem FCL geht es rasant wieder aufwärts.
  • Benno  Lütolf 08.10.2014
    BRAVO Sforza! Das ist Charakter, davon könnte sich Uli Forte ein paar Scheiben abschneiden. Aber vorsicht mit Thorsten Fink, der haut ganz schnell wieder ab, käme ein besseres Angebot. Zudem ist gar nicht klar ob er überhaupt will, oder?