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In Bern läuft zwischen YB und dem FC Luzern die 14. Minute. Die Berner Sutter und Doubai kombinieren sich durch die Abwehr der Innerschweizer. Der Ivorer vollendet, trifft zunächst den Innenpfosten und im Nachschuss ins Tor.
Die frühe Führung für das Heimteam? Denkste! Das Schiri-Trio um Claudio Circhetta gibt den Treffer nicht wegen Offside. Die TV-Bilder zeigen klar: Die Abseitsposition von Doubai ist frei erfunden, der Treffer hätte zählen müssen (siehe Video oben).
Heusler: «Es sieht nach Tor aus!»
Ortswechsel: Stade de Tourbillon in Sion. Zwischen den Wallisern und dem FC Basel steht es nach 45 Minuten 1:1. In der 49. Minute zieht Sion-Regisseur Obradovic aus gut 20 Metern ab. FCB-Keeper Costanzo kann den Ball nicht festhalten, schiebt ihn sich selber über die Linie – Jubel bei Sion!
Doch Moment: Schiri Laperrière bespricht sich mit seinem Assistenten und entscheidet gegen die Sittener. Kein Tor!
Die TV-Bilder beweisen das Gegenteil. Der Ball ist zu 99,9 Prozent hinter der Linie (siehe Video unten). Selbst FCB-Vize-Präsident Bernhard Heusler gibt gegenüber dem SonntagsBlick zu: «Es ist zwar nicht so deutlich zu erkennen, wie bei England gegen Deutschland, aber es sieht nach Tor aus.»
Challandes zeigt sich als fairer Verlierer
Immerhin zeigt sich Sion-Coach Challandes, der sich direkt nach dem Entscheid fürchterlich aufregt, als fairer Verlierer: «Es ist zwar eher Tor als kein Tor. Aber wir haben nicht genug dafür getan, um uns diesen Treffer zu verdienen.»
Trotzdem: Nach diesen beiden Szenen dürften die Rufe nach technischen Hilfsmitteln für die Schiris noch lauter werden, als sie es nach den zahlreichen Fehlentscheiden an der WM ohnehin schon sind. (H. O./M. A./sme)