Super-Ligist weiter auf Geldsuche Inder wollten den FC Thun kaufen!

Investoren aus Indien wollten den FC Thun kaufen – weshalb es nicht dazu kam.

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Es ist ein warmer Septembertag. Im Thunersee baden ein paar Leute noch. Eine indische Unternehmerfamilie meldet sich über einen schweizerischen Geschäftsmann bei Thun-Präsident Markus Lüthi. Die Inder wollen den Klub kaufen.

Ein Investor sieht sich das Stadion und die Stadt an, trifft sich danach mit Präsident Lüthi. Lüthi zu BLICK: «Wir hatten den indischen Investoren erklärt, dass der Klub nicht verkauft werde. Sie wären dennoch bereit gewesen, Mittel für Transfers und die sportliche Entwicklung bereitzustellen.» Die Rede war von rund 5 Mio. Franken für die kommenden drei bis vier Jahre.

Wie bekannt braucht der FC Thun bis Ende Jahr eine Million Franken. Lüthi: «Sonst gehen die Lichter aus.»

Weshalb hat man den stets klammen Klub also nicht verkauft?  Lüthi: «Weil dies nicht unsere Philosophie ist, weil wir gewisse Ideale vertreten wollen. Ausserdem kann ein Verkauf nur durch die Aktionäre an einer GV beschlossen werden.»

Lüthi weiter: «Sie waren noch an anderen europäischen Klubs interessiert. Schliesslich haben sie sich gegen uns entschieden – vielleicht auch, weil wir damals noch Letzter waren.»

Publiziert am 17.11.2016 | Aktualisiert am 19.12.2016

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4 Kommentare
  • Thomas  Kuhndt 18.11.2016
    Die Spieler und Trainer, die beim FC Thun ein Sprungbrett für eine erfolgreiche Karreiere bekamen, sollten mal für den FC spenden. Da käme eine Menge Geld zusammen. Streller, A. Frei, Bürki, Lezcano, Kuzmanovic, Wölfli, aber auch Urs Fischer, Murat Yakin oder Andi Egli.
    • Michel  Müller aus Zurich
      18.11.2016
      Hmmm Egli kann wohl nicht so viel spenden, glaube nicht, dass er mit dem TV Job etwas verdient. Auch als Teilzeittriner nicht.
  • Anton  Meise aus Bern
    18.11.2016
    Vielleicht aber auch deshalb, weil die Inder gemerkt haben, dass Lüthi von "tuten und blasen" keine Ahnung hat und sich deshalb abgewendet. Der sture Präsident hätte sich einen Gefallen getan nicht auf CC zu machen und den Club am besten verkauft. So sucht man halt erneut Geld beim Volk, aber man(n) will partout nicht abtreten! Schade um diesen sympathischen Club.
    • Michel  Müller aus Zurich
      18.11.2016
      Warum Sympatisch ? Finde Lugano nicht weniger nett ! Jeder von Platz 2 bis 10 hat seine Fans in den Randregionen. Aber in den Randregionen gibt es zu wenig Geld. Also einfach akzeptieren, sobad alle Teams Pleite gegangen sind wird es wieder normal sein mit regionalen Spielern.