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«Gopfriedstutz! Was ist denn das für eine konzertierte Aktion?» Andy Egli (52) sitzt am Samstag im Letzigrund und freut sich auf das Spiel des FCZ gegen St. Gallen. «Wo sind denn die FCZ-Fans», fragt er sich.
«Musste auch schmunzeln»
Als mit dem riesigen Transparent der Vorhang fällt und klar wird, dass die Fans alle Sitze abgeschraubt haben, ist Egli baff. «Das kann ja nicht sein», sagt der Fussball-Experte.
«Dass der Fan lieber im Stehen den Match schaut, dafür habe ich ja Verständnis. Es ist ja der Fan-Block, der die Emotionen in den Match bringt. Aber auch die Fans tragen Verantwortung und müssen die Sitzplätze akzeptieren», so Egli weiter. « Es hat mich schon extrem erstaunt, wie so etwas möglich ist.»
Trotzdem kann Egli der Aktion auch etwas positives abgewinnen: «Es war schon sehr originell, ich musste auch schmunzeln!»
«Habe keine Mühe, dies zu akzeptieren»
Klartext redet Egli auch über seine Ausbootung beim Schweizer Fernsehen. «Ich war erstaunt, dass es nicht weitergeht. Aber alles lief sehr korrekt ab. Ich wurde darüber informiert, dass im Sommer eine Analyse stattfindet und ich Ende Juli, Anfangs August kontaktiert werde.»
Und der Bescheid ist kein positiver für Egli: «Ich habe einen Anruf erhalten vom Verantwortlichen Martin Zinser, der mir erläuterte, dass sie dennoch zufrieden mit mir waren. Ich habe keine Mühe, diesen Entscheid zu akzeptieren. Denn mir wird es sicher nicht langweilig», scherzt der 76-fache Schweizer Internationale.
Und wie geht es nun weiter mit Andy Egli? «Ich bin Fussball-Trainer mit Leib und Seele, halte Referate, trainiere Junioren in Bern und bilde Trainer aus. Wenn aber die Konstellation vernünftig ist und ich wieder als Trainer in einem Profi-Verein arbeiten kann, bin ich bereit für alles!» (wst)
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Dieses Bild ist Geschichte: Gilbert Gress und Andy Egli zusammen beim SF. (SF)