Aarau-Sportchef Fritz Hächler: Vom Brügglifeld zurück in den Stall
AARAU - Schlusslicht Aarau trennt sich per sofort von Sportchef Fritz Hächler (64). Der Bauer leitete seit 2007 die sportlichen Geschicke der Aargauer.
Von Wladimir Steimer | Aktualisiert um 12:19 | 09.02.2010
Viele Fans beim Tabellenschlusslicht FC Aarau atmen auf: Sportchef Fritz Hächler hört auf, hat nun wieder mehr Zeit für seinen eigentlichen Beruf als Bauer.
«Unterschiedliche Auffassungen über die sportliche und finanzielle Führung des Vereins haben dazu geführt, dass die Basis für eine weitere Zusammenarbeit nicht mehr gegeben war», schreibt der FCA in einem Communiqué.
Doch natürlich muss sich Bauer Hächler auch dem Druck der Öffentlichkeit beugen. Für die Aarauer Fans ist Hächler allein verantwortlich für die sportliche Misere, in der die Aargauer momentan stecken. Trotz 6:3-Sieg am Sonntag fehlen dem FCA noch immer fünf Punkte auf Bellinzona und damit auf den Relegationsplatz.
Die Fans werfen Bauer Hächler vor, nach den Abgängen unzähliger Stammkräfte im Sommer nicht für adäquaten Ersatz gesorgt zu haben. Auch in der Lokalpresse wird dem ehrenamtlichen Aarauer Sportchef immer wieder mangelnder Fussball-Sachverstand vorgehalten.
Unvergessen, als Hächler Anfangs 2009 das Nati-Spiel Schweiz – Moldawien im TV sieht, und daraufhin quasi aus dem Fernsehsessel kurzerhand zwei Moldawier nach Aarau holt. Den einen, Sergej Alexejew, musste man bereits wieder nach Hause schicken – mit dem Prädikat «Super-League-untauglich».
Fritz Hächler hat gleichzeitig seinen sofortigen Rücktritt aus dem FCA-Verwaltungsrat angekündigt.
«Unterschiedliche Auffassungen über die sportliche und finanzielle Führung des Vereins haben dazu geführt, dass die Basis für eine weitere Zusammenarbeit nicht mehr gegeben war», schreibt der FCA in einem Communiqué.
Doch natürlich muss sich Bauer Hächler auch dem Druck der Öffentlichkeit beugen. Für die Aarauer Fans ist Hächler allein verantwortlich für die sportliche Misere, in der die Aargauer momentan stecken. Trotz 6:3-Sieg am Sonntag fehlen dem FCA noch immer fünf Punkte auf Bellinzona und damit auf den Relegationsplatz.
Die Fans werfen Bauer Hächler vor, nach den Abgängen unzähliger Stammkräfte im Sommer nicht für adäquaten Ersatz gesorgt zu haben. Auch in der Lokalpresse wird dem ehrenamtlichen Aarauer Sportchef immer wieder mangelnder Fussball-Sachverstand vorgehalten.
Unvergessen, als Hächler Anfangs 2009 das Nati-Spiel Schweiz – Moldawien im TV sieht, und daraufhin quasi aus dem Fernsehsessel kurzerhand zwei Moldawier nach Aarau holt. Den einen, Sergej Alexejew, musste man bereits wieder nach Hause schicken – mit dem Prädikat «Super-League-untauglich».
Fritz Hächler hat gleichzeitig seinen sofortigen Rücktritt aus dem FCA-Verwaltungsrat angekündigt.
Das sagen Blick.ch-Leser
- David Schneeberger, Hirschthal - 10:46 | 10.02.2010
- » Es hat insgesammt, SUPER-UND NCHALLENGE-LEAGUE, zuviele möchtegern Fussball-Kenner wo vom Fussballgeschäft keine Ahnung (dafür Geld) haben.
- Charly - Fridolin Reither, Gamprin - 19:10 | 09.02.2010
- » Hat der Bauer endlich gemerkt, dass er nichts vom Fussball versteht.Es gibt halt viele Arten von Rindviechern, solche die tun was der Bauer sagt, und andere........
- Beinhart Hart, Bern - 13:02 | 09.02.2010
- » dann kann er ja wider bisschen subventionen einfordern und verbraten...ist ja auch schön
- rolf grossenbacher, veltheim - 13:00 | 09.02.2010
- » jetzt gehe ich auch wieder ins Brügglifeld, jetzt kanns nur noch aufwärts gehen.
- Helmut Krug, Buchs - 12:53 | 09.02.2010
- » Dieser Abgang war und ist bitter nötig. Es fehlt die Nachricht über die finanz. Bereinigung der Unkosten betr. Transfer-Lohn-Leigebühr für die diversen Flopp-Spieler. Der ex-Sportchef sollte diese Unkosten dem FCA zurück zahlen.
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