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Party-Skandal in Sion Spieler bis morgens um 6 Uhr im Ausgang

Jubel, Trubel, Del Piero. In der Zwischenzeit gehen die Sion-Spieler bis frühmorgens in den Ausgang – und verlernen das Fussballspielen.

  • Publiziert: 02.09.2012
  • Von Alain Kunz
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Sion-Coach Sébastien Fournier konnte nach dem 0:3 gegen St. Gallen nicht anders, weil jeder weiterer Vertuschungsversuch seinem Naturell widersprochen hätte. «Ich habe keine Lust, über das Spiel zu sprechen. Mir liegt ein Vorfall seit zehn Tagen auf dem Magen. Das muss raus.» Die Lauscherchen werden gespitzt. Vorfall? «Drei Spieler – Darragi, Manset und Adao – haben die Nacht vom Freitag auf Samstag vor dem FCZ-Spiel im Ausgang in Lausanne verbracht. Entsprechend spielten sie beim 0:1 im Letzigrund. Das hat die Mannschaft destabilisiert. Dabei entscheiden heutzutage Details.» Bis morgens um 6 Uhr waren die Spieler am Tag vor dem Spiel unterwegs!

Fournier moniert den Mangel an Respekt den Mitspielern gegenüber, den Fans, dem Trainer. Über Sanktionen, so der Coach, werde man mit der Klubleitung in der Nati-Pause in aller Ruhe reden. «Zudem hat Darragi in den letzten drei Wochen fünf, sechs Trainings gemacht. Wie soll einer da fit sein?» Die Frage ist rhetorisch. Die Antwort gibts auf dem Platz. Der Tunesier ist ein einziges Ärgernis. Langsam, pomadig – und immer zu Boden gehend.

Er ist die Speerspitze einer Mannschaft, die gegenüber dem Saisonbeginn nicht mehr wiederzuerkennen ist. Doch Selbstkritik? Michael Dingsdag sagt einzig, dass man 75 % Ballbesitz gehabt habe, der Gegner 2-mal aufs Tor geschossen und 2 Tore gemacht habe. Nichts vom grottenschlechten Aufbau. Nichts von der totalen Fantasielosigkeit. Dabei sind diese Dinge derart offensichtlich, dass sich Sion-Boss Christian Constantin schon nach 25 Minuten auf seine Kommandobrücke neben der Spielerbank begibt.

Und als der schwache Ref Amhof das Spiel abpfeift, murmelt CC etwas wie: «Hat einer diese Wechsel verstanden?» Nicht wirklich. Aber wenn man sieht, dass mit Manset und Adao zwei Nachtwandler auf der Bank sassen und der Coach null Bock hatte, diese zu bringen, erscheinen sie in einem etwas anderen Licht.

Ein Trainer, der angeschlagen ist und sich von seinen Spielern hintergangen fühlt. Ein Teamleader (Dingsdag), der sagt, dass nun gut sei, dass die Spekulationen darüber vorbei seien, wer alles noch kommen könne. Eine Diva (Darragi), die den Zapfenstreich massiv überzieht und körperlich nicht mal Drittliga-Niveau hat. Fans, die durchdrehen, sich nach dem Spiel prügeln. Und Pyros schmeissen, die Daniel Lopar fast am Kopf getroffen hätte. Der St.-Gallen-Goalie hatte riesiges Glück, dass die bis zu 1000 Grad heisse Fackel ihn um Zentimeter verfehlte.

Beliebteste Kommentare

  • Daniel  Heeb , via Facebook
    Tunesier haben scheinbar einfach keinen Anstand. Sei es als Fussballer in der Superleague oder als Asylbewerber in der Schweiz generell. Das sollte sich nun langsam herumgesprochen haben.
  • Theo  Froideveaux
    Fragen sie mal in Bern nach, wie lange Bobadilla täglich im Ausgang ist und wie lange er in seiner Wohnung weiterfeiert. Die Polizei kennt seine Privatadresse bestens. UNd dia Nachbarn wären nicht unglücklich, wenn er wider geht.

Alle Kommentare (5)

  • Paul  de Chésard
    Als FCB Fan habe ich keine Angst wegen Sion, irgendwie stellen die sich wider selber ein Bein und werden weder Cupsieger, noch Meister.
    • 03.09.2012
    • 17
    • 7
  • reinhard  hertig , gibswil
    der kauf halt auch ungeeignete charkteren zusammen. aber solche spieler, solch miese arbeitseinstellung, das ist tragisch. aber, er kann ja den trainer entlassen. wäre ja der erste diese saison. auch cc selber lebt respektlosigkeit eben vor. und findet jedesmal wieder einen neuen.
    • 02.09.2012
    • 19
    • 8
  • Theo  Froideveaux
    Fragen sie mal in Bern nach, wie lange Bobadilla täglich im Ausgang ist und wie lange er in seiner Wohnung weiterfeiert. Die Polizei kennt seine Privatadresse bestens. UNd dia Nachbarn wären nicht unglücklich, wenn er wider geht.
  • Benjamin  Feuerle , Wünnewil-Flamatt , via Facebook
    Viel schlimmer als das "zu lange ausgehen" finde ich den Fackelwurf. Ich fordere die höchst mögliche Strafe gegen den Werfer und seinen Verein. Wäre der Fackelwerfer aus Basel oder Bern, gäbe es nämlich Geisterspiele oder Punkteabzug.
  • Daniel  Heeb , via Facebook
    Tunesier haben scheinbar einfach keinen Anstand. Sei es als Fussballer in der Superleague oder als Asylbewerber in der Schweiz generell. Das sollte sich nun langsam herumgesprochen haben.

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Runde 33 Super League

Platz Mannschaft SP Tore Punkte
1 Basel 33 59:30 66
2 GC 33 41:30 60
3 St. Gallen 33 49:32 56
4 Zürich 33 54:42 49
5 Sion 33 36:49 45
6 Thun 33 41:42 44
7 YB 33 44:43 42
8 Luzern 33 35:46 36
9 Lausanne 33 25:47 27
10 Servette 33 28:51 26

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