Nach Rempelei mit Doumbia So wehrt sich Ciriaco Sforza

  • Publiziert: 28.10.2009, Aktualisiert: 19.01.2012
  • Von Andreas Böni, Martin Arn und Max Kern

ZÜRICH - GC-Trainer Ciriaco Sforza wehrt sich nach der Rempelei mit YB-Stürmer Seydou Doumbia. Die Liga hat wegen der Schiedsrichter-Beleidigung ein Verfahren eingeleitet.

Im Spiel zwischen den Grasshoppers und YB (2:1) kam es am Samstag ausserhalb des Spielfelds zu einem Rencontre zwischen GC-Trainer Ciriaco Sforza und Seydou Doumbia (gestern auf Blick.ch).

Was sagt GC-Coach Ciriaco Sforza zur Knie-Attacke auf Doumbia? Sforza zu BLICK: «Das war keine Attacke! Doumbia geht mit gestrecktem Bein auf mich los. Ich ziehe mein Knie hoch, eine Instinktbewegung, um mich zu schützen! Zudem war das Spiel unterbrochen. Es war keine Tätlichkeit. Und sicher keine Absicht. Es ist auch nichts Dramatisches passiert.»

Und was sagt Doumbia? Der YB-Stürmer darf vorerst nicht reden – die Vereinsführung hat ihm einen Maulkorb verpasst.

Hinweis

Einen ausführlichen Artikel lesen Sie auch im BLICK vom Mittwoch.

Verfahren eingeleitet

Inzwischen hat die Liga ein Verfahren gegen Sforza eingeleitet wegen der mutmasslichen Schiedsrichter-Beleidigung.

Odilo Bürgy, Präsident der Disziplinar-Kommission, sagt zu BLICK: «Da der Vorgang im Schiedsrichter-Rapport dokumentiert ist, ermitteln wir. Wir werden Herrn Sforza einladen, seine Sicht der Dinge zu schildern.»

Ciriaco Sforza droht eine Verwarnung, eine Geldbusse oder eine Sperre.

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