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Es ist ein Spiel, das zumindest nach der Pause alles bietet, was Fussball so attraktiv macht. Hart geführte Zweikämpfe, vergebene Grosschancen, umstrittene Strafraumszenen, Spannung bis zur letzten Sekunde, Emotionen.
Am Schluss feiert der FCB und vermiest den Zürchern die Meisterfeier. Ein befreiender Sieg für die mental starken Basler, die zwei Runden vor Meisterschaftsende nur noch ein Pünktchen Rückstand auf die Zürcher haben. Hochspannung im Meisterkrimi.
Und ausgerechnet GC, das beim abstiegsbedrohten FC Luzern ein 1:1 erreicht, kann auch im Meisterkampf das Zünglein an der Waage spielen. Zuerst empfangen die Hoppers den FC Basel, danach kommts im grossen Finale zum Derby gegen den FC Zürich.
Und der Leader ist offensichtlich angeschlagen. Topskorer Almen Abdi sagt nach dem Spiel gegen Basel: «Wir sind mega-mega enttäuscht. Vor diesem Publikum wollten wir natürlich Meister werden. Wir haben uns so viel vorgenommen und jetzt ist wieder nichts dabei rausgekommen. Ich bin im Moment völlig leer im Kopf.»
Von der viel zitierten Gelassenheit ist nichts mehr zu spüren. Zwar will Trainer Challandes weiterhin nichts von einem Basel-Komplex wissen, doch die Statistik spricht eine andere Sprache. Zum 11. Mal in Serie bleibt der FCZ gegen Basel ohne Glück. Der letzte Sieg datiert vom 26. November 2006.
Dabei haben die Fans in der Südkurve die Meisterfeier faktisch schon eingeleitet. Sie setzen den Pokal in einer fantasievollen Choreographie in Szene: «Dä Chübel i oisi Händ» – und treiben das Heimteam unermüdlich nach vorne. Vergeblich.
Letztlich sind es die Basler, die feiern, als hätten sie den Titel bereits gewonnen.