Sions Konaté hat die Sommer-Enttäuschung überwunden «Versuchen wir uns auf die Zukunft zu konzentrieren»

Am 6. August sagt Christian Constantin: «Moussa Konaté macht noch ein, zwei Spiele – dann ist er weg.» Heute? Ist alles anders. Einmal mehr.

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Platz Mannschaft SP Tore Punkte
1 Basel 18 49:15 47
2 YB 18 42:24 35
3 Sion 18 38:31 29
4 Luzern 18 36:33 29
5 GC 18 26:32 22
6 St. Gallen 18 20:27 21
7 Lausanne 18 30:34 18
8 Lugano 18 23:35 18
9 Thun 18 23:34 16
10 Vaduz 18 21:43 16
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Es schien alles klar. CC glaubte im unseligen, weil sportlich schwachen Sommer, für den Senegalesen einen Abnehmer gefunden zu haben. Der Verkauf stand kurz bevor. CC sprach von einem bis zwei Spielen, die Konaté (23) noch machen werde bis zum Transfer. Im Raum stand das Interesse von Premier-League-Aufsteiger Hull City und eine Summe von sechs Millionen Franken.

Doch irgendwie zerschlägt sich der Transfer. Konaté ist abgrundtief enttäuscht. Er agiert fortan nach dem Lust-und-Laune-Prinzip, womit er CC wiederum verärgert. Der wirft ihm indirekt Simulation vor, als er sich darüber mokiert, dass sich Konaté wegen Nackenproblemen ein MRI habe machen lassen. Da werde nicht mehr auf die Zähne gebissen, so CC.

Lyon will diese Situation ausnützen und gibt ein lächerliches Angebot für Konaté ab. CC sagt, man sei doch nicht Aldi. Und er verhängt nach dem Trainerwechsel von Tholot über CC zu Zeidler ein Transferverbot für seine schwarze Perle. Konaté macht er nach dem Captain-Zoff zwischen Vero Salatic und Reto Ziegler zum Spielführer. Für einen Match...

Heute? Ist Konaté nach wie vor im Wallis, nachdem ihn Peter Zeidler und CC – auch mit Händchenhalten – wieder aufgepäppelt haben. Konaté entscheidet wieder Spiele. Im Cup in Schaffhausen ist er Joker und bringt mit einem Tor und einem Assist die Wende vom 1:2 zum 5:2. Und in Thun macht er die beiden ersten Walliser Tore beim hart erkämpften 3:2-Sieg.

Was ist geblieben von den sommerlichen Abwanderungsgelüsten? Konaté, der so leise spricht, dass man ihn nicht versteht, wenn man einen Meter von ihm entfernt ist, sagt: «Das war Anfang Saison. Jetzt sind wir in der Meisterschaft. Da versucht man zu vergessen, was Anfang Saison war. Versuchen wir uns auf die Zukunft zu konzentrieren. Das ist im Moment das Wichtigste.»

Und diese Zukunft bringt garantiert irgendwann wieder ein Millionenangebot für den Senegalesen, der im Aufgebot seiner Nati für das WM-Qualispiel in Südafrika vom Samstag steht.

Publiziert am 06.11.2016 | Aktualisiert am 18.11.2016

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1 Kommentare
  •   06.11.2016
    Moussa, Moussa...der sieht ab und zu schon überheblich und hat ein schlechtes Verhalten wenn er z.B. ausgewechselt werd bzw. nicht vom Anfang an spielt. Vor 2 Monaten hat er gesagt ich muss nichts mehr beweisen...meine Güte...jetzt spricht er völlig anders um Gottes Willen! Peter Zeidler dessen Spitzname ist Le Professeur im Valais hat mit ihm und mit der ganzen Mannschaft eine hervorragende Arbeit gemacht!!! So weitermachen. Und nächstes Jahr haben wiedermal UEFA Spiele im Tourbillon!