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Will sich Umberto Barberis das wirklich antun? Barberis ist von Sions Präsident Christian Constantin nämlich schon einmal als Trainer entlassen worden, vor 14 Jahren nach 15-monatiger Tätigkeit. Barberis ist sage und schreibe der 19. Trainer in der seit etwas mehr als fünf Jahren dauernden zweiten Ära Constantins als Chef in Sion.
Sion ist mit nur 17 Punkten aus 17 Spielen bloss Siebenter der Tabelle. Die Abstiegsgefahr ist akut. Der Vorsprung auf den neunten Platz beträgt bloss drei Punkte. Zum ersten Spiel der Rückrunde tritt Sion am 7. oder 8. Februar in Bellinzona, das sich ebenfalls in Abstiegsgefahr befindet, an. Barberis und Zermatten sollen den Klub in der höchsten Spielklasse halten und mit Sion Anfang März den Cup-Viertelfinal in St. Gallen gewinnen. Ihr Engagement ist zunächst bis Juni 2009 befristet.
Constantin hat mit Uli Stielike auch in dieser Saison bereits einen Trainer gefeuert und sich Anfang November selber als Chefcoach installiert. «Barberis und Zermatten bilden ein gleichberechtigtes Duo. Sie übernehmen die volle Verantwortung für die erste Mannschaft», sagte Constantin. Zermatten gehört seit dem Abgang von Stielike zum Trainerstab, er schrieb die Trainingspläne.
Barberis ist wie Zermatten Walliser, und dies hält Constantin für wichtig. «Barberis kennt das Wallis, den Schweizer Fussball, den FC Sion und dessen Präsidenten perfekt», sagte Constantin weiter. Bis vor zwölf Monaten war Barberis für Lausanne tätig.
Als Spieler der AS Monaco wurde Barberis 1982 französischer Meister. 1981 und 1982 wurde er jeweils zum besten Ausländer der französischen Liga gewählt. (si/ds)
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Wie lange passt CC das neue Trainer-Gespann? (Keystone)