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Smiljanic versenkt den Penalty zum 2:1-Sieg für GC. (Keystone)
Drei Siege in acht Tagen – jeder Trainer eines Mittelfeld-Klubs würde Freudensprünge machen. Nicht so Ciri Sforza! Auch nicht nach dem Sprung auf Rang 4. Der ehemalige Nati-Captain legt sich nach dem 2:1-Erfolg gegen St. Gallen mit seinem Spielführer an. Ausgerechnet mit Routinier Boris Smiljanic, der mit einem Elfer Sforzas ersten Sieg gegen St. Gallens Uli Forte sicherstellt.
Sforza: «Es kann nicht sein, dass wir den Gegner so provozieren. Was Boris macht, darf ein GC-Captain nicht.»
Was ist passiert? Beim Stande von 1:0 (Rennella hat nach 628 Minuten Anlauf sein erstes Tor für GC erzielt) spaziert Smiljanic während des Spiels von der Seitenlinie her Richtung Mittelpunkt. Dabei jongliert er den Ball seelenruhig viermal. Zirkus Smiljanic. Eine Provokation, findet Sforza. «Ich werde mit ihm unter vier Augen reden müssen. Es ist auch nicht richtig gegenüber unseren Jungen. Das geht bei mir nicht.» Auch andere werden heute ihr Fett wegbekommen. Sforza: «Ich verlange, dass wir präsenter sind. Auch wenn wir 1:0 führen.»
Die Aufregung hätte sich GC ersparen können. St. Gallen spielt ab der 16. Minute nur zu zehnt: Gelb-Rot für Koubsky. GC-Teamleader Ricci Cabanas kritisiert: «Wir haben uns gegen zehn Mann zu wenig bewegt. Das wurde erst nach dem 1:1 wieder besser. So gibt es auch Szenen, in denen man einen Penalty erzwingen kann.»
Der Elfer kommt in der 78. Minute. Sforza: «Gott gab uns eine zweite Chance.»
St. Gallens Mario Frick: «Das war kein lässiger Abend.» Trainer Uli Forte meint: «Meine Spieler haben gekämpft wie Löwen. Wir gehen erhobenen Hauptes.»