Alle Liveticker Live-Center

  • Liveticker »
    Bundesliga Relegation
    Hoffenheim   1. FC Kaiserslautern  

Fans nerven sich SF-Huggel sorgt für rote Köpfe

Beni Huggel macht als TV-Kommentator einen guten Job – doch viele Fans nerven sich.

  • Publiziert: 28.08.2012
  • Von Micha Zbinden

Wie gefällt Ihnen Huggel als Co-Kommentator?»

Seit Beginn der neuen Super-League-Saison steht Beni Huggel (35) beim Schweizer Fernsehen als Co-Kommentator im Einsatz. Obwohl der Bebbi einen ordentlichen Job macht und fachlich auf der Höhe ist, sorgt er unfreiwillig für Wirbel.

Der Sprung vom grünen Rasen auf die Tribüne verlief bei Huggel im Sommer fliessend – und für viele Fans zu schnell.

Die Erklärung ist einfach: Als aktiver Spieler wurde Huggel in Basel geliebt – aber bei den gegnerischen Fans galt er als die Basler Reizfigur schlechthin.

Huggel, der mächtige FCB-Turm im Mittelfeld, stand als Inbegriff für die vielen Basler Erfolge. Das weckte Neid. Er wurde bei Auswärtsspielen oft beleidigt und ausgepfiffen.

Noch immer ist Huggel für Schweizer Fussballfans ein «Basler Spieler» und kein objektiver Experte. Viele ärgern sich daher massiv über seine Kommentare am Fernsehen. Im Berner Fanlokal «HalbZeit» wurden die Verantwortlichen beim TV-Spiel Servette - YB (1:1) vehement dazu aufgefordert, wegen Huggel den Ton auszuschalten. Es könne doch nicht sein, dass «ein Basler plötzlich die YB-Spiele kommentiert».

YB-Fanarbeiter Lukas Meier klärt auf: «Huggel ist - wie Alex Frei - bei den Berner Fans nicht sonderlich beliebt. Es ist daher logisch, dass die YB-Supporter keine Freudentänze aufführen, wenn sie Auswärtsspiele der Young Boys gucken und dazu Huggels Kommentare hören.»

Schwierig wird es vor allem, wenn Huggel, der bei Basel noch immer auf der Lohnliste steht, «seinen» FCB kommentiert. Neutralität ist für Huggel praktisch ein Ding der Unmöglichkeit. «Die FCB-Kumpels kritisieren? Vorher beisst sich Huggel in die Zunge», kritisierte kürzlich der BLICK.

Beim Schweizer Fernsehen gibt man sich zurückhaltend: «Nach drei Spielen ist es zu früh für eine entsprechende Beurteilung. Selbstverständlich aber werden die Leistungen aller Moderatoren, Kommentatoren und Co-Kommentatoren laufend internen Qualitätskontrollen unterzogen.»

Fakt ist: An Huggel scheiden sich noch immer die Geister. Nur ein einziges Mal in seiner aktiven Karriere genoss Reizfigur Huggel die Sympathien aller Schweizer Fans. Nämlich damals, als sich Huggel als Natispieler in der hitzigen Auswärts-Barrage zur WM 2006 mit türkischen Spielern und Funktionären eine wilde Schlägerei lieferte.

Und weil «Märtyrer» Huggel anschliessend gesperrt wurde – und dadurch die WM in Deutschland verpasste – wurden plötzlich in einer nationalen Solidariätswelle unzählige «Free Beni Huggel»-Trikots verkauft und getragen. Und zwar in Bern, Zürich und in Basel.

Beliebteste Kommentare

  • Mike  Kremlin
    Bin ehrlich gesagt k e i n Basel Fan, aber was Huggel bisher so im TV kommentierte hatte Hand und Fuss und war ziemlich professionell! Natürlich kann man sich immer über die eine oder andere Aussage streiten, aber im grossen und ganzen war das echt gut! Er bringt sehr viele tacktische Inhalte dem Zuschauer näher und er gibt sich zumindest Mühe Neutral zu verhalten! Wenn es so bleibt, weiter machen!
  • Patrick  Peter , Zürich , via Facebook
    Seit wann macht das SF Kontrollen bei den Leistungen der Kommentatoren?? Dann dürften die Herren Thurnheer, Salzgeber, Wyler und Rufer gar keine Spiele mehr kommentieren. Von diesen Herren ist keine Übertragung mehr den Ohren zu mutbar.

Alle Kommentare (92)

  • Walter  Hofi , Schlieren , via Facebook
    Es reicht :Haben wir nur noch Walliser und Basler als Kommentatoren ?
    • Hampi  Rohde , via Facebook
      Ihr habt ja noch die Steffi Bucheli im Hintergrund!
      • 28.08.2012
      • als Kommentar auf Walter  Hofi , Schlieren
      • 20
      • 4
  • Von Büren  Yves , via Facebook
    also schlechter als Gress- kann man es nicht machen
  • Beat  Müller
    Schon eigenartig das Abstimmungsergebnis: Es wiederspiegelt überhaupt nicht die Bewertungen der Kommentare hier, haben sich da alle YB fans per Facebook und Twittter angestiftet um geifrig gegen Huggel zu stimmen? Und ja ich weiss, so denken nicht alle YB Fans. Schade, YB und FCB waren sich mal sehr nah, warum sie nun so reagieren ist kaum verständlich. Auch das peinliche Auftreten der SG Fans mit Pfiffen verstehe ich nicht. Feuert doch euere Mannschaft an, anstatt unsportlich die Andere Mannschaft ständig auszupfeifen. Damit schadet ihr euerm Image und damit werdet ihr auch nicht Meister. Jetzt ein paar Spielchen gewonnen. Basel hat bei der Letzten Saison sogar noch mehr Punkte verloren und wurde trotzdem Meister, was sagt uns das? Ja sie haben es in den Beinen und sie werden mit Bestimmtheit um den Titel spielen. Ich wünsche jedem Verein der mit gutem Fussball zum Titel kommt, aber ja nicht am Grünen Tische wie auch schon.
  • Maier  Andreas , Muttenz
    Einfach nur lächerlich Hugel gibt wenigstens richtige Kommentare ab es ist doch scheiß egal ab Basler oder Zürcher oder Berner oder sogar CC. Wenn ich ein Schweizer Fussball Spiel im Fernseher schaue und Beni Turnheer ist der Moderator muss ich mich fragen was der raus lässt. Also zum Punkt Hugel ist auch nur ein Mensch wie wir alle der stinkt beim scheißen wie wir alle auch also hört auf mit dem Kindergarten ob Basler Zürcher und und und. Spiel Fair sei fair.
  • Roland  Grossenbacher , via Facebook
    als "Sangggaller" störe ich mich überhaupt nicht an Beni Huggels Kommentaren. Im Gegenteil! Er hebt sich wohltuend von den anderen "Schnurri" ab! Also Beni, mach ruhig weiter und lass Dich nicht unterkriegen! Und hört doch einfach mal auf mit dem Verunglimpfen von Spielern anderer Vereine, das ist eh nur peinlich.
    • Patrik  Zehntner , Kaiseraugst , via Facebook
      Bin Basler. Finde deine Einstellung Super. Danke, wäre schön wen sich alle Fans davon eine Scheibe abschneiden würden, Unabhänig ihrer Vereinszugehörigkeit.
      • 29.08.2012
      • als Kommentar auf Roland  Grossenbacher
      • 16
      • 5
Seite 1 2 3 4 5 6 7 8 »
Seitenanfang

Top 3

1 Sion dreht durch Vanins geht Mitspieler an die Gurgelbullet
2 Jetzt! Restprogramm tippen Verspielt Basel sogar noch die Meisterschaft?bullet
3 «England ist mein Ziel» Dragovic zu Manchester City?bullet

Runde 33 Super League

Platz Mannschaft SP Tore Punkte
1 Basel 33 59:30 66
2 GC 33 41:30 60
3 St. Gallen 33 49:32 56
4 Zürich 33 54:42 49
5 Sion 33 36:49 45
6 Thun 33 41:42 44
7 YB 33 44:43 42
8 Luzern 33 35:46 36
9 Lausanne 33 25:47 27
10 Servette 33 28:51 26

Fussball

Super League