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Im GC-Campus stieg gestern ein internes Trainingsspiel, als am Spielfeldrand die Fäuste flogen. In die Haare gerieten sich Giacomo Petralito, Schweizer Spielervermittler mit sizilianischen Wurzeln, und Thomas Schifferle, Journalist des «Tages-Anzeigers».
Der Hintergrund der Faustschläge: Der Journalist hatte im Herbst 2008 eine argentinische Zeitung zitiert, die dem Spielervermittler unterstellte, dieser habe sich in Rosario als GC-Vizepräsident ausgegeben. Was Petralito vehement bestreitet. Zitat des «Tages-Anzeigers»: «Wesentlicher ist, dass er (Petralito) nur ein Spielervermittler von zweifelhaftem Ruf ist.»
Gestern treffen sich die beiden beim Spiel. Die Version von Petralito: «Ich ging zu Herrn Schifferle und sagte ihm: ‹Wenn ich Vizepräsident von GC wäre, würde ich Ihnen hier Eintrittsverbot geben.› Worauf mich Schifferle wegschubste und sagte: ‹Ich rede nicht mit einem Sau-Tschingg!›»
Schifferle sagt dazu: «Das ist frei erfunden. Ich sagte nur: ‹Muss ich mit Ihnen reden?› Dann lief ich davon. Dafür habe ich einen Zeugen.»
Petralito läuft hinterher – dann schlägt er laut BLICK-Informationen den Journalisten ins Gesicht, worauf das Opfer zu Boden geht. Darauf verpasst Petralito dem etwa 20 cm grösseren Gegner fünf, sechs Tritte.
Petralito: «Ich bin provoziert worden.» Opfer Schifferle wird Strafanzeige erstatten.