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Schiri Jaccottet mit drei Skandal-Entscheiden Doppelter Ajeti schiesst Espen zum Sieg

Beim 2:1 zwischen St. Gallen und Sion stehen zwei Akteure im Mittelpunkt: Doppeltorschütze Albian Ajeti und Schiri Adrien Jaccottet.

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Das gab zu reden:
Der rabenschwarze Tag von Schiri Jaccottet und seinen Assistenten. Zuerst die harte Rote wegen Notbremse gegen Pa Modou. Der Ex-St. Galler ist zwar letzter Mann, aber die Szene passiert über 30 Meter vom Tor entfernt. Vom Verhindern einer klaren Torchance kann keine Rede sein. Und ist es überhaupt ein Foul? Pa Modou rennt ungeschickt in Albian Ajeti rein, der lässt sich geschickt fallen. In der Nachspielzeit der ersten Hälfte der nächste Bock, ein Doppel-Bock! Torschütze Elsad Zverotic steht im Offside und begeht auch noch ein Handspiel. Doch das Tor zählt! In der zweiten Halbzeit übersieht Jaccottet Heftis Notbremse gegen Assifuah. Das alles ausgerechnet am Tag, an dem Sion-Boss Constantin im SonntagsBlick mit Schiri-Chef Zimmermann über Fehlentscheidungen gegen die Walliser diskutiert.

Das Spiel:
Nach der Roten Karte gegen Pa Modou (18.) powern zuerst die Espen. Über Gaudino, Aratore und Ajeti rollt das Heimteam Angriff um Angriff auf das Walliser Tor. Erst als Zverotic kurz vor der Pause die Walliser aus dem Nichts in Führung bringt, wird das Geschehen im Kybunpark ausgeglichener. Nach dem schön herausgespielten Ausgleich durch Ajeti zeigt sich dann aber die Sion-Hypothek: St. Gallen spielt mit einem Mann mehr auf Sieg und holt diesen mit einem späten Tor.

Die Tore:
47. Minute, 0:1, Elsad Zverotic I
Nach einer Carlitos-Ecke in der Nachspielzeit der ersten Hälfte landet der Abschluss von Sierro bei Zverotic, der die Kugel unter Kontrolle bringt und an Lopar vorbei ins Tor schiebt. Das Problem: Zverotic steht bei Sierros Schuss im Abseits und kann den Ball nur mit dem Arm kontrollieren.

63. Minute, 1:1, Albian Ajeti I Toko lanciert Aratore auf dem rechten Flügel. Dessen hohe Hereingabe verwertet Ajeti stilsicher mit dem Innenrist.

93. Minute, 2:1, Albian Ajeti I Fast wie das 1:1: Tafer auf Aratore, Aratore auf Ajeti. Tor!

Der Beste:
Albian Ajeti. Der Alleinunterhalter im Espen-Sturm, trifft beim 1:0 herrlich per Direktabnahme und schiesst St. Gallen in der 93. Minute ins Siegesglück.

Der Schlechteste:
Schiri Adrien Jaccottet. Drei grobe Schnitzer! Rot gegen Pa Modou ist zu hart, beim 0:1 steht Torschütze Zverotic im Offside und spielt Hands, Heftis Notbremse gegen Assifuah wird übersehen.

So gehts weiter:
Die Espen müssen nächsten Samstag bei Meister Basel antreten (20 Uhr). Sion empfängt am Sonntag den FC Luzern (13.45 Uhr).

**********

FC St. Gallen – FC Sion 2:1 (0:1)

Kybunpark – 11'168 Zuschauer – SR: Jaccottet

Tore: 47. (1. HZ) Zverotic (Sierro) 0:1. 63. Ajeti (Aratore) 1:1. 93. Ajeti (Aratore, Tafer) 2:1.

Bemerkungen: St. Gallen ohne Haggui (gesperrt), Schulz (krank), Chabbi, Lang, Gouaida, Leitgeb (alle nicht im Aufgebot). Sion ohne Salatic (gesperrt), Ziegler (krank), Mveng, Ciss, Cmelik (alle verletzt), Mboyo, Boka, Ndoye (alle nicht im Aufgebot).

St. Gallen: Lopar; Hefti, Wiss, Angha; Aratore, Toko, Gelmi, Wittwer; Gaudino; Aleksic, Ajeti.

Sion: Mitrjuschkin; Lüchinger, Zverotic, Pa Modou, Morgado; Karlen, Sierro, Adao; Akolo, Konaté, Carlitos.

Gelbe Karten: 58. Lüchinger. 70. Gaudino. 73. Toko. 88. Sierro (alle Foul). 93. Ajeti (übertriebener Jubel).

Rote Karte: 18. Pa Modou (Notbremse).

Auswechslungen:
St. Gallen: Bunjaku (44. für Aleksic). Cueto (67. für Wittwer). Tafer (86. für Gaudino).
Sion: Assifuah (66. Für Akolo). Leo (66. für Konaté).

Publiziert am 04.12.2016 | Aktualisiert am 05.12.2016
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12 Kommentare
  • Heinz  Fischer aus Baden
    05.12.2016
    Der SFV hat nun endlich gegen die Oberpfeifen einzugreifen! Viel zu viele Fehlentscheide unserer Schweizer Schiris. Jaccottet vor allem, aber auch der nach Österreich ausgeliehene San, zeigten unterirdische Leistungen. Auch in den letzten Partien zeigten viele Schiris schlechte Leistungen. Da lobe ich mir den Austria Ref in Bern, zwar auch nicht fehlerlos. Aber er zeigte eine klare Linie, hatte Mut. Und er war unparteiisch. Was man in den letzten Runden von vielen Schiri nicht sagen konnte....
  • drafi  schweizer aus berg
    05.12.2016
    die Torlinienrichter sind die grossen Pfeifen, die stehen 90Minuten neben dem Tor, behindern schon fast die Spieler und sehen trotzdem nichts, man muss nicht immer die Schiedsrichter kritisieren, die stehen oft weit vom Geschehen oder ihre Sicht wird durch Spieler behindert, die Torlinienrichter haben auch die Pflicht und es ist ihre Aufgabe den Schiri zu Unterstützen, tun sie das ?? auch ob ein Ball hinter der Torlinie ist oder nicht, er kann dies sehen der Schiedsrichter eher weniger
    • Milos  Sestic 05.12.2016
      was haben die torlinienrichter mit diesem spiel zu tun??? oder geht es dir nur darum, einfach mal zu kritisieren? bei diesem spiel waren diese richter nicht da!
  • Franz  Bauer 04.12.2016
    Warum sind Fehlentscheide (wenn es denn welche waren) mittlerweile bereits Skandal-Entscheide?
  • Hansruedi  Chapatte aus Heerbrugg
    04.12.2016
    Und wie kommt srf auf die Idee, die Direktübertragung einfach zu streichen?
    Enttäuschung für alle Fussballfans in der ganzen Schweiz.
    Das Samstagspiel kann ja nicht der Grund sein.
  • Michael  Emmenegger 04.12.2016
    Wie oft ist (fast) das ganze Leben ansichtssache. Die rote Karte ist für mich richtig. Als letzter Mann muss er rot zücken. Das Argument vom Schiri zum angeblichen Handspiel finde ich richtig. Offside war es und das hat der Schiri zugegeben. Auf Vorteil zu entscheiden anstatt ein Foul mit roter Karte zu pfeiffen, ist auch nicht wirklich falsch. Also wo ist der Skandal ? Nur im Artikel von Blick....
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Raiffeisen Super League

Platz Mannschaft SP Tore Punkte
1 Basel 18 49:15 47
2 YB 18 42:24 35
3 Sion 18 38:31 29
4 Luzern 18 36:33 29
5 GC 18 26:32 22
6 St. Gallen 18 20:27 21
7 Lausanne 18 30:34 18
8 Lugano 18 23:35 18
9 Thun 18 23:34 16
10 Vaduz 18 21:43 16