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Ciri Sforza (40) traute seinen Ohren nicht: Wenige Minuten vor Ankick kam Nikolaj Hänni, der vierte Unparteiische, zu ihm. Sforza zu BLICK: «Er sagte mir, ich solle etwas anderes anziehen.»
Kein Striptease von Ciri
Weshalb, fragte Sforza. Er könne kein weisses Hemd tragen, weil auch der FC Zürich in Weiss spiele, war die Antwort des Rheintaler Schiedsrichters.
Die Farbe seines weissen Hemdes könnte bei Offside-Entscheidungen zu Irritationen führen. Sforza verstand die Welt nicht mehr – denn auch FCZ-Trainer Urs Fischer trug ein weisses Hemd.
Sforza weigerte sich, vor 15 800 Zuschauern im Letzi einen Striptease hinzulegen und behielt sein Hemd an. Dann sagte er zum vierten Ref: «Konzentrieren Sie sich bitte aufs Wesentliche.»
Er meinte: Schauen, ob der Ball hinter der Linie ist oder nicht. Schauen, ob ein Spieler Rot erhalten müsste. Und so weiter ...