Saibene lacht über Aarau

  • Aktualisiert am 03.01.2012
  • Von Michel Wettstein und Bruno Voser

Mit 0:6 verliert Aarau sein letztes Meisterschaftsspiel vor der Winterpause passend - mit der höchsten Saison-Niederlage. Den Ex-Coach freuts.

Einer kann sich bei der 0:6-Niederlage von Aarau gegen Luzern ein Schmunzeln nicht verkneifen: Jeff Saibene (Bild). Der Ex-Aarau-Trainer greift zum Handy und schreibt Luzerns Assistenz-Trainer Petar Aleksandrov ein kurzes SMS: «Danke Jungs, ihr wart grossartig! Jeff.»Saibene begann die aktuelle Saison als Aarau-Trainer. Nach zwölf Runden mit nur fünf Punkten wurde der Luxemburger entlassen, Martin Andermatt geholt. Die Besserung blieb aus, doch Sportchef Fritz Hächler erklärte im gestrigen SonntagsBlick: «Das Training unter Andermatt ist wesentlich besser und professioneller als unter Saibene.»Fans verlassen das StadionAndermatts Bilanz: sechs Spiele, zwei Punkte. Aarau ist unter dem vermeintlichen Feuerwehrmann noch schlechter als unter Saibene.Schon in der 2. Minute schiesst der bereits aussortierte Publikumsliebling Jean-Michel Tchouga Luzern in Führung. Mit dem 2:0 in der 13. Minute ist das Spiel gelaufen. Nach dem 3:0 reichts auch den eingefleischten Aarau-Fans. Sie verlassen das Stadion schon nach einer Stunde.Andermatts Fazit: «Das allereinzige Positive ist, dass auch Bellinzona verloren hat.»

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