Rumpelstilzchen Zeidler Was war denn bei YB – Sion mit dem Ballgirl los?

Es ist ein Spiel, das sonst schon nicht gemacht ist für Leute mit Herzschrittmachern. Und dann hüpft Sion-Coach Peter Zeidler in der Schlussphase des 3:4-Spektakels bei YB herum wie Rumpelstilzchen. Was war denn da los?

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Platz Mannschaft SP Tore Punkte
1 Basel 18 49:15 47
2 YB 18 42:24 35
3 Sion 18 38:31 29
4 Luzern 18 36:33 29
5 GC 18 26:32 22
6 St. Gallen 18 20:27 21
7 Lausanne 18 30:34 18
8 Lugano 18 23:35 18
9 Thun 18 23:34 16
10 Vaduz 18 21:43 16
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Dass Sion nun wieder ein Tor braucht, um den Punkt zu holen, den man – als Minimalertrag - nie hätte verlieren dürfen, ist seit Hoaraus Penaltytor klar. Dass den bärenstarken Wallisern allmählich die Zeit ausgeht, auch.

Doch Detektiv Zeidler stellt fest, dass die Berner die Mätzchen zur Zeitgewinnung aus seiner Sicht über Gebühr strapazieren.

«Ich habe gesehen, wie der Assistent das Ballgirl anwies, sich ja nicht zu beeilen», rapportiert der Deutsche. Ich habe den Bernern gesagt, dass das so nicht gehe.»

Doch: Welcher Assi von Adi Hütter ist denn der Bösewicht im Zeidler-Film? «Dirty» Harry Gämperle oder Christian Peintinger? Zeidler: «Das habe ich so genau nicht gesehen…»

Aber lange Nachwehen hat diese Unsportlichkeit nicht. «Ich habe es mit Adi ausdiskutiert. Alles okay», so Zeidler.

In der Tat war die Umarmung der beiden ehemaligen Red-Bull-Salzburg-Coaches nach Spielende durchaus herzlich. Was nicht hatte erwartet werden dürfen, ist doch der Respekt vor dem anderen nicht unbedingt gegenseitig.

Weniger Respekt hat hingegen Sion-Präsident Christian Constantin. Er wartet seit 20 Jahren (!) auf einen Sieg im Stade de Suisse. Damals, 1996, wurde der FC Sion unter Präsident CC Meister. Heuer sicher nicht. CC weiss warum: «Wir wurden vom Schiedsrichter bestohlen. Wie immer in Bern.»

Publiziert am 21.11.2016 | Aktualisiert am 21.11.2016

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4 Kommentare
  • Peter  Keller aus Solothurn
    21.11.2016
    Wenn 2 erfolglose Suppenleague Vereine aufeinander treffen, kommt eben kein Weltklasse-Treffen heraus. Firmensportderbys sind meistens sehr torreich, aber eben fuer die Katz und nicht die Tabelle.
    Topfussball zelebriert man bekanntlich am Rheinknie/BS, dort wo Pokale, Titel und Millionen von Fans seit Jahrzehnten zu Hause sind.
    • Müller  Franz 21.11.2016
      Der Weltklasseverein vom Rheinknie wird mit seinem letztwilligen gewurstel in Sion böse in der Wurstmaschine zermalmt, vorausgesetzt Sion ruft nur halbwegs die Leistung gegen YB ab! Das Rheinknie fuselt schon lange nur noch am Kreuzband umher.... Aber solange dieser Dirigent da vorne dirigiert, wird das leider mit der Europäschen Symphonie nichts mehr....
    • Anton  Stutz 22.11.2016
      "Wenn 2 erfolglose Suppenleague Vereine "
      ...ach ja (?), schrieb der sonst so im eigenen Leben so erfolglose Peter Keller vom Jura Südfuss.
      Aber z.G. gibts den FC Basel, so bleiben die Aarestädter vor einem depressiven Amokläufer verschont, da dieser hier drin ja auch schon fast eine Art von Amok läuft und so eine für ihn geeignete Therapieform gefunden hat.
      Liebe Blick-Leser psychologisch gesehen, ist es das Beste, wenn wir künftig Peter Keller immer Recht geben, dann wird er sanft wie ein Reh
  • drafi  schweizer aus berg
    21.11.2016
    CC kann einfach nicht verlieren, als Präsident müsste er eigentlich Vorbild des Vereins für Fans und Spieler sein, ist er aber nicht, dafür ist Trainer Zeidler um so mehr Vorbild, Emotional aber doch Ruhig und Sachlich, er versteht auch einen gewissen Spass, kann damit umgehen, und er kann auch mit Anstand verlieren, was Sion ja nicht unbedingt hätte müssen, doch man muss und kann Schiedsrichterentscheide, auch wenn sie falsch sind Akzeptieren, Bravo Herr Zeidler