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Die 38. Minute im Letzigrund: Sions Aggressivleader Geoffroy Serey Die langt GC-Talent Toko ins Gesicht. Der Platzverweis mag hart sein, die Aktion ist aber derart stupid, dass sie den roten Karton mehr als verdient. Es ist der dritte für Serey Die diese Saison, der fünfte in seinen gut anderthalb Saisons in Sion.
Zu viel für CC! «Sereys Vertrag läuft Ende Saison aus. Fortan arbeitet er umsonst!» Im Klartext: CC büsst den Ivorer mit einem Drittel von dessen Jahreslohn. Und weil der Mann über 300000 Franken verdient, heisst das: mindestens 100000 Franken! Rekord im Schweizer Fussball! Dass CC arbeitsrechtlich damit nicht durchkommt, ist ihm egal.
Ungeschoren davon kommt hingegen Trainer Didier Tholot. Trotz des zweiten Spiels in Folge, das eine Bankrotterklärung an die Sportart Fussball ist. Noch vor dem Spiel hatte CC gedroht: «Der Totomat fletscht die Zähne!»
Nach dem 0:1 bei YB zeigt dieser wieder einen Nuller: 0:2 gegen GC. Als Tholot nach dem Spiel über zwei Stunden auf seine Versager einredet, ist CC schon fast zurück im Wallis.
«Wenn Reden der richtige Weg ist – bitte! Didier soll einfach dafür sorgen, dass wieder Fussball gespielt wird. Am liebsten würde ich unseren Zuschauern sagen: Macht euch einen schönen Samstag, geht in die Walliser Berge! Das ist viel schöner, als sich die Sch... anzuschauen, die wir derzeit bieten.»
Und: «Wenn ich könnte, würde ich Geisterspiele abhalten, um den Fans diesen Mist nicht zumuten zu müssen.»
Grosse Worte – aber keine Taten. CC: «Es stehen englische Wochen an. Da macht ein Wechsel keinen Sinn.»
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Coach Didier Tholot hat Glück. Er kommt – vorerst – ungeschoren davon. (Keystone)