Puff im Schweizer Fussball FCL-Alpstaeg will sexy Tänzerinnen

«Der FCL ist sexy», sagt Grossinvestor Alpstaeg. Aber das reicht noch nicht. Der 68-Jährige will leicht bekleidete, sexy Tänzerinnen. «Nicht erlaubt!», sagt die Liga.

Aktuell auf Blick.ch

Top 3

1 Die Heimat von Alioski und Marco Schneuwly Dieses Dorf produziert...
2 Vaduz-Muntwiler wie verwandelt Tanja zähmte den Gelb-König der Liga
3 Thun-Coach Saibene über seine Zeit als Profi «Den Föhn hatte ich...

Fussball

LIVE   Raiffeisen Super League

Platz +/- Mannschaft SP Tore Punkte
1 0 Basel 9 29:7 27
2 0 YB 9 17:13 14
3 0 Lausanne 9 20:18 14
4 0 Lugano 9 14:13 14
5 0 Luzern 9 18:18 13
6 0 GC 9 16:16 12
7 0 Sion 10 13:17 12
8 0 St. Gallen 9 9:14 9
9 0 Vaduz 10 11:21 9
10 0 Thun 9 11:21 6

Würden Ihnen sexy Tänzerinnen im Stadion gefallen?»

  • 64,1% Ja! Show gehört zum Fussball heute dazu.
  • 35,9% Nein! Das lenkt nur vom Wesentlichen ab.
teilen
teilen
0 shares
31 Kommentare
Fehler
Melden

Es ist still geworden um FCL-Grossinvestor Bernhard Alpstaeg. Im letzten Frühling polterte Alp­staeg so lange gegen Trainer Ryszard Komornicki und gegen die Frisur von Sportchef Heinz Hermann, bis beide gehen mussten.

Seit nun aber Alex Frei sportlich das Sagen hat und Trainer Carlos Bernegger die Mannschaft erfolgreich coacht, lässt sich Alpstaeg kaum mehr vernehmen.

«Es läuft wunderbar», sagt er nur. «Alex Frei und Carlos Bernegger machen einen Super-Job. Wir haben eine tolle Mannschaft. Der FCL löst Begeisterung aus. Der FCL ist wieder sexy!»

Aber dann lässt sich Alp­staeg doch aus der Reserve locken: «Wir müssen noch attraktiver werden!»

Tatsächlich ist der Zuschauerschnitt (11 285) so tief wie noch nie, seit der FCL in der Swissporarena spielt. In der ersten Saison (2011/12) kamen im Schnitt 14 180 Zuschauer. Letzte Saison waren es 12 384.

Alpstaeg hat eine Idee, wie man zusätzliche Fans mobi­lisieren könnte: «Ich möchte ein Showprogramm vor dem Anpfiff. Am liebsten leicht bekleidete, sexy Tänzerinnen, die den Fans vor dem Spiel einheizen. Da wäre das Stadion garantiert voll!»

Erlaubt sind lediglich Pausenunterhaltungen

Im Verwaltungsrat und auf der Geschäftsstelle hat Alp­staeg seinen Vorschlag bereits deponiert. Aber dort ist man skeptisch. Die Liga schreibt nämlich vor, dass der Rasen eine Stunde vor Kickoff nur noch von Spielern, Schiedsrichtern und Mitarbeitern des Fernsehens betreten werden darf.

Edmond Isoz, Manager der Swiss Football League, erklärt, weshalb das so ist: «Weil wir jedes Spiel live im TV übertragen, müssen wir uns an einen strikten Zeitplan halten. Der Countdown beginnt eine Stunde vor dem Spiel. Die Teams beginnen mit dem Aufwärmen auf dem Feld etwa 45 Minuten vor dem Anpfiff. Mindestens 10 Minuten vor dem Kickoff müssen Spieler und Schiedsrichter in den Garderoben sein. Etwa 5 Minuten vor Spielbeginn versammeln sie sich im Spielertunnel. Da bleibt keine Zeit und vor allem kein Platz für Shows.»

Erlaubt sind lediglich Pausenspiele oder kurze Pausen­darbietungen wie die der Cheerleader in der AFG-Arena in St. Gallen.

Alpstaegs Wunsch bleibt also vorerst unerfüllt. Aber wenn der FCL unter Frei und Bernegger weiterhin sexy Fussball spielt, kommen auch die Zuschauer wieder.

Publiziert am 13.09.2013 | Aktualisiert am 13.09.2013
Mehr zum Thema
Spieglein, Spieglein ...Mit FCL-Alpstaeg beim Coiffeur
FCL-Polteri Bernhard Alpstaeg«Ich lasse mir den Mund nicht verbieten»
Hereinspaziert!Zu Besuch bei FCL-Investor Alpstaeg
Frisuren-Check mit FCL-Investor Alpstaeg

Neueste Videos

31 Kommentare
  • William  Quispe aus Bellinzona
    14.09.2013
    Na, da ist doch die Lösung nah. Da gründet man halt noch rasch die Swisspor Fernsehgesellschaft, und die Damen dürfen ran. Steht doch im Reglement, dass 1 Stunde vor Spielbeginn nur noch Mitarbeiter des Fernsehens etc. das Spielfeld betreten dürfen "lach"
  • Thomas  Schoch aus St. Gallen
    13.09.2013
    Go-Go-Girls fuer Ga-Ga-Verien. Ich hoffe mit Kubi, dass dieser groessenwahnsinnige Club endlich absteigt, dann haben wir Ruhe vor solch laecherlichen Ideen.
    • thomas  klay aus Rickenbach
      14.09.2013
      ...nur ein St.Galler weiss was ein Ga.Ga Verein ist, er hat ja einen vor der Haustür...
  • André  Buchmann 13.09.2013
    Die Leserschaft hier könnte man wohl in 2 Gruppen aufteilen:
    64 Prozent Positivlinge: Ihnen würden mehr sexy Tänzerinnen in den Stadien gefallen.
    36 Prozent Negativlinge: Sie schreiben sich in den Foren die Finger wund… Vorerst mal nörgeln, kritisieren und motzen auf Vorrat… aus Prinzip… leider… arme Gesellschaft…
  • Peter  Hans aus LU
    13.09.2013
    Vielleicht würden tiefere Ticketpreise helfen!!!!!!! Kaum eine Liga wo so viel für ein Spiel bezahlt wird! Dabei verdienen die Schweizer Profis nicht mal so viel im Internationalen Vergleich. Wo geht das Geld bloss hin?
  • Friedrich  Meyer 13.09.2013
    Vermutlich die einzige Bedingung die Herr Alpstaeg verlangen wird, die Tänzerinnen haben immer und zu jeder Zeit eine gute Frisur haben.....