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Puff im Schweizer Fussball: FCL-Alpstaeg will sexy Tänzerinnen

«Der FCL ist sexy», sagt Grossinvestor Alpstaeg. Aber das reicht noch nicht. Der 68-Jährige will leicht bekleidete, sexy Tänzerinnen. «Nicht erlaubt!», sagt die Liga.

  • Publiziert:

Würden Ihnen sexy Tänzerinnen im Stadion gefallen?»

  • 64,1% Ja! Show gehört zum Fussball heute dazu.
  • 35,9% Nein! Das lenkt nur vom Wesentlichen ab.

Es ist still geworden um FCL-Grossinvestor Bernhard Alpstaeg. Im letzten Frühling polterte Alp­staeg so lange gegen Trainer Ryszard Komornicki und gegen die Frisur von Sportchef Heinz Hermann, bis beide gehen mussten.

Seit nun aber Alex Frei sportlich das Sagen hat und Trainer Carlos Bernegger die Mannschaft erfolgreich coacht, lässt sich Alpstaeg kaum mehr vernehmen.

«Es läuft wunderbar», sagt er nur. «Alex Frei und Carlos Bernegger machen einen Super-Job. Wir haben eine tolle Mannschaft. Der FCL löst Begeisterung aus. Der FCL ist wieder sexy!»

Aber dann lässt sich Alp­staeg doch aus der Reserve locken: «Wir müssen noch attraktiver werden!»

Tatsächlich ist der Zuschauerschnitt (11 285) so tief wie noch nie, seit der FCL in der Swissporarena spielt. In der ersten Saison (2011/12) kamen im Schnitt 14 180 Zuschauer. Letzte Saison waren es 12 384.

Alpstaeg hat eine Idee, wie man zusätzliche Fans mobi­lisieren könnte: «Ich möchte ein Showprogramm vor dem Anpfiff. Am liebsten leicht bekleidete, sexy Tänzerinnen, die den Fans vor dem Spiel einheizen. Da wäre das Stadion garantiert voll!»

Erlaubt sind lediglich Pausenunterhaltungen

Im Verwaltungsrat und auf der Geschäftsstelle hat Alp­staeg seinen Vorschlag bereits deponiert. Aber dort ist man skeptisch. Die Liga schreibt nämlich vor, dass der Rasen eine Stunde vor Kickoff nur noch von Spielern, Schiedsrichtern und Mitarbeitern des Fernsehens betreten werden darf.

Edmond Isoz, Manager der Swiss Football League, erklärt, weshalb das so ist: «Weil wir jedes Spiel live im TV übertragen, müssen wir uns an einen strikten Zeitplan halten. Der Countdown beginnt eine Stunde vor dem Spiel. Die Teams beginnen mit dem Aufwärmen auf dem Feld etwa 45 Minuten vor dem Anpfiff. Mindestens 10 Minuten vor dem Kickoff müssen Spieler und Schiedsrichter in den Garderoben sein. Etwa 5 Minuten vor Spielbeginn versammeln sie sich im Spielertunnel. Da bleibt keine Zeit und vor allem kein Platz für Shows.»

Erlaubt sind lediglich Pausenspiele oder kurze Pausen­darbietungen wie die der Cheerleader in der AFG-Arena in St. Gallen.

Alpstaegs Wunsch bleibt also vorerst unerfüllt. Aber wenn der FCL unter Frei und Bernegger weiterhin sexy Fussball spielt, kommen auch die Zuschauer wieder.

Frisuren-Check mit FCL-Investor Alpstaeg

Beliebteste Kommentare

  • Hans  Wegmüller
    Die beste Show würde der Mann liefern, wenn er einfach mal nichts sagen würde. Das würden bestimmt auch die Zuschauer sehr schätzen.
  • Rolf  Bieri , Sursee
    Ich bin grosser FCL-Fan, aber dieser Alpstäg geht gar nicht! Wenn er seine Geldbörse mal soweit aufreissen würde wie sein Mundwerk, wäre es ja noch ok. Er gehört zu der verwöhnten Cüplifraktion, die in der VIP-Loge alles macht, nur nicht Fussball schauen. In der Allmend und nicht in der ...Arena soll Fussball gespielt werden. Wenn er sexy Tänzerinnen will, soll er in einen Stripclub gehen. Nein zum modernen Fussball!

Alle Kommentare (24)

  • William  Quispe , Luzern
    Na, da ist doch die Lösung nah. Da gründet man halt noch rasch die Swisspor Fernsehgesellschaft, und die Damen dürfen ran. Steht doch im Reglement, dass 1 Stunde vor Spielbeginn nur noch Mitarbeiter des Fernsehens etc. das Spielfeld betreten dürfen "lach"
    • 14.09.2013
    • 12
    • 5
  • Thomas  Schoch , St. Gallen
    Go-Go-Girls fuer Ga-Ga-Verien. Ich hoffe mit Kubi, dass dieser groessenwahnsinnige Club endlich absteigt, dann haben wir Ruhe vor solch laecherlichen Ideen.
    • thomas  klay , Rickenbach
      ...nur ein St.Galler weiss was ein Ga.Ga Verein ist, er hat ja einen vor der Haustür...
      • 14.09.2013
      • als Kommentar auf Thomas  Schoch , St. Gallen
      • 32
      • 10
  • André  Buchmann
    Die Leserschaft hier könnte man wohl in 2 Gruppen aufteilen:
    64 Prozent Positivlinge: Ihnen würden mehr sexy Tänzerinnen in den Stadien gefallen.
    36 Prozent Negativlinge: Sie schreiben sich in den Foren die Finger wund… Vorerst mal nörgeln, kritisieren und motzen auf Vorrat… aus Prinzip… leider… arme Gesellschaft…
  • Peter  Hans , Beromünster LU
    Vielleicht würden tiefere Ticketpreise helfen!!!!!!! Kaum eine Liga wo so viel für ein Spiel bezahlt wird! Dabei verdienen die Schweizer Profis nicht mal so viel im Internationalen Vergleich. Wo geht das Geld bloss hin?
    • 13.09.2013
    • 38
    • 1
  • Friedrich  Meyer
    Vermutlich die einzige Bedingung die Herr Alpstaeg verlangen wird, die Tänzerinnen haben immer und zu jeder Zeit eine gute Frisur haben.....
    • 13.09.2013
    • 16
    • 1
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Platz Mannschaft SP Tore Punkte
1 Zürich 12 24:12 26
2 Basel 13 26:17 26
3 Thun 13 21:17 22
4 St. Gallen 12 21:15 21
5 YB 12 20:16 18
6 Aarau 13 14:17 15
7 Sion 13 11:15 13
8 GC 12 13:22 11
9 Vaduz 12 8:18 10
10 Luzern 12 12:21 6

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