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Böses Erwachen für den FCZ gestern Morgen. Die vor Wochenfrist neu lancierte Klub-Homepage wurde Opfer eines Hacker-Anschlags. «Nur Tote Zürcher sind Gute Zürcher», las man auf www.fcz.ch.
Weitere Einträge weckten den Verdacht, dass es sich dabei um einen makaberen Beitrag aus Basel handelt: «Super FC Basel» und «Jetzt ist es soweit das ihr von uns Baslern sogar noch im Internet auf die Fresse kriegt», war zu lesen.
Obwohl die Täter von Interpunktion und Rechtschreibung nur wenig Ahnung haben, löste die Aktion grosse Irritation aus. FCB-Medienchef Josef Zindel: «Wir finden das nicht lustig. Aber letztlich übersteigt das unseren Verantwortungsbereich trotz unserer intensiven Fan-Arbeit. Aufgrund dieses Vorfalls werden wir unser eigenes System von Fachleuten überprüfen lassen.»
Beim FCZ, dem wichtige Dateien verloren gegangen sind und der die Homepage sofort vom Netz genommen hat, wartet man ab. «Erst wenn wir wissen, wem die Sabotage zuzuschreiben ist, werden wir rechtliche Schritte einleiten», so Pressechef Alexander Kuszka. Sicher ist, dass der Hacker mit gravierenden Konsequenzen zu rechnen hat.
Im Artikel 144 des Schweizer Strafgesetzbuchs heisst es: «Wer unbefugt elektronisch gespeicherte Daten verändert, löscht oder unbrauchbar macht, wird – auf Antrag – mit Freiheitsstrafe von bis zu drei Jahren bestraft.»
Ist die Attacke dem FCB-Umfeld zuzuordnen, spricht das für virtuelle Durchschlagskraft am Rheinknie; von ähnlicher Effizienz können die Basler auf dem Fussballplatz momentan nur träumen.
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Sobald man die Täter kennt, wird der FCZ die Justiz einschalten. (Keystone)