Neuer Sportchef, aber... Wieviel Bickel steckt noch in YB?

Das Vermächtnis von Fredy Bickel sind Weggefährten des Ex-Sportchefs in verschiedensten Funktionen. Wie vergiftet ist dieses Erbe?

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Platz Mannschaft SP Tore Punkte
1 Basel 9 29:7 27
2 YB 9 17:13 14
3 Lausanne 9 20:18 14
4 Lugano 9 14:13 14
5 Luzern 9 18:18 13
6 GC 9 16:16 12
7 Sion 9 11:15 11
8 St. Gallen 9 9:14 9
9 Vaduz 9 9:19 8
10 Thun 9 11:21 6
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Bickel ist einer, der gerne eine gute Arbeits-Atmosphäre schafft. Leute, die sich kennen und mögen.

So hat er, den die Gebrüder Rihs noch vor Jahresfrist als «besten Sportchef der Schweiz» bezeichneten und dessen Vertrag noch Anfang Jahr verlängert wurde, YB auch umgebaut und Leute seines Vertrauens eingepflanzt.

Das begann mit Assistent Harry Gämperle, für Bickel der beste Assi der Schweiz. Er hatte einen Arbeitsvertrag bei YB, bevor man den Namen des neuen Trainers kannte.

Der hiess dann Uli Forte und wurde vor vollendete Tatsachen gestellt. Mit ein Umstand, an dem er scheitern sollte.

Danach ging es weiter mit den Bickel-Leuten. Neuer Goalietrainer wurde Stefan Knutti, ein ehemaliger FCZler. Neuer Nachwuchschef Ernst Graf, auch er ein ehemaliger Stadtklübler wie auch U15-Trainer Erich Hänzi.

Auch in der Mannschaft spielten ehemalige Weggefährten des Säuliämtlers eine wichtige Rolle. Steve von Bergen wurde als Leithammel geholt und mit einem Fünf-Jahr-Rentenvertrag ausgestattet. Immerhin ist der Neuenburger Captain, ein wichtiger Spieler.

Das war Alain Rochat vor dem Amtsantritt von Adi Hütter nicht. Dennoch wurde der Vertrag des gebürtigen Kanadiers zwei Mal verlängert. Und auch Milan Gajic und Loris Benito sind beim FCZ unter Bickel gross geworden.

Summasummarum: Es steckt viel Bickel in diesem YB!

Doch für den neuen Sportchef Christoph Spycher, der das Amt zuerst aus Solidarität zu seinem Vorgänger nicht antreten wollte, ist dies kein Problem: «Ich habe mit Fredy Kontakt gehabt, mehrmals. Und ich werde den Kontakt aufrechterhalten. Der Mensch Fredy Bickel bedeutet mir viel.»

Und damit wohl auch dessen Weggefährten.

Publiziert am 23.09.2016 | Aktualisiert am 25.09.2016
Spycher neuer YB-Sportchef «Ich werde den Kontakt mit Bickel aufrecht erhalten»

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17 Kommentare
  • Werner   Werhub, ☺ aus Globâle, Tuvalu, Vaiaku █ Fongafale
    24.09.2016
    wir freuen uns für YB,
    dass sie in der EL den weiten Weg in den Osten nach Astana,
    das ist fast der halbe Weg bis auf den Atoll, unternehmen dürfen und gegen den dortigen Spitzenklub antreten und lernen dürfen.

    Der Weltklasseverein hatte natürlich wieder Pech in der Auslosung und tritt gegen die schwächeren Gegner Arsenal und Paris an.

    YB hat immer die stärkeren gegner.

    Gruss vom Atoll
  • Werner   Werhub, ☺ aus Globâle, Tuvalu, Vaiaku █ Fongafale
    24.09.2016
    wischiwaschi wurde durch Wuschu ersetzt
    und auf dem Atoll stricken die Frauen jetzt
    rotblaue Ringelsocken bzw. Schwanzflossensocken
    der Grösse 5 für unsere kugelfischli
    denen es prächtig geht.
    Die Socken werden eingemottet im Lagerhaus und erst bei der nächsten meisterfeier wieder herausgeholt.
    die ist etwa im März April des nächsten Jahres.

    Gruss vom Atoll an den pierre blanche / SO
  • Ruedi  Schmidt aus Muttenz
    24.09.2016
    Mit Spycher ist 100 Prozent Bickel noch in YB. Ob das gut kommt, werden wir sehen.
  • Heinz  Probst 23.09.2016
    Bickel. Das war einmal. Manche mochten ihn. Andere weniger. Bickel hat nicht viel vorzuweisen. Er war Sportchef in Zürich und Bern. Ansonsten hat er herzlich wenig vorzuweisen. Immerhin ist er von Beruf kaufm. Angestellter. Und mit seinem Wesen ein Narzisst.
  • Erni  Schaffer aus Haus am See
    23.09.2016
    man bekommt das Gefühl als ob Blick kein anderes Thema was Sport betrifft hat, warum kann man nicht mal drei Tage lassen wie es ist, nein, man muss dauernd sticheln und Hetzen und sticheln und Hetzen bis es wieder zu stinken anfängt, lasst Spycher in Ruhe, man muss in jetzt nicht auch noch Medial unter druck setzen, er alleine entscheidet mit wem er Redet, wer sein(e) Freund(e)n ist, sind, und nicht die Medien, good Luck Spycher