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Varela hat genug, er schmeisst den Bettel hin. Der Heisssporn fühlt sich von den Schiedsrichtern benachteiligt. Die drei Spielsperren kann er nicht nachvollziehen.
Was war geschehen?
Der FCZler Alexandre Alphonse schiesst auf der Maladière sein drittes persönliches Tor in der 89. Minute gegen Xamax. Kurz darauf pfeift Schiedsrichter Jérôme Laperrière ab, Zürich gewinnt auswärts mit 4:3.
Im Mittelpunkt steht Schiri Laperrière mit seinen fragwürdigen Entscheidungen.Einer will nach dem Spiel nicht aufhören mit Reklamieren: Carlos Varela. Der Hitzkopf ist nach der bitteren Niederlage derart sauer auf die Leistung des Schiedsrichter-Trios, dass er in den Katakomben mächtig Dampf ablässt und in Richtung Schiedsrichter-Assistenten giftelt (siehe Video oben). Beleidigungen fallen im Video aber keine.
Der – einmal mehr – sackschwache Ref Laperrière hat den Ausraster von Varela nun rapportiert.Die Folge: Der Xamax-Stürmer ist für die nächsten drei Spiele gesperrt, gegen die Xamax innert zwei Tagen hätte rekurrien können.
Varela will sich dieses Urteil nicht gefallen lassen
Varela bat den Klub aber explizit, nicht zu rekurrieren. Seine Begründung: Er sei regelmässig Opfer ungerechter und irrationaler Entscheide der Schiedsrichter und der Swiss Football League. Varela liess im Klub-Communiqué weiter verlauten, er sei «angeekelt» von dieser Situation, die gleichzeitig seinen Arbeitgeber und seine Mitspieler treffen würde und er könne es nicht mehr ertragen.
Der 32-Jährige war 2009 zu den Neuenburgern gestossen, nachdem er vorher für Servette, Basel, Aarau und die Young Boys gespielt hatte. Es scheint nun fraglich, ob er je wieder in Schweizer Stadien zu sehen sein wird. (Si/raf/zbi/yap)
Wie geht es mit Varela weiter? Das lesen Sie morgen exklusiv im BLICK.