Nachfolger ist schon bekannt Saibene im Sommer nicht mehr Thun-Trainer!

Trainer Jeff Saibene (48) verlässt den FC Thun im Juni. Nachfolger wird sein Assistent Marc Schneider.

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Damit konnte keiner rechnen: Der FC Thun und Trainer Jeff Saibene gehen ab Sommer getrennte Wege. Man habe sich in den vergangenen Wochen intensiv mit der Zukunftsplanung auseinandergesetzt, teilt der FC Thun mit. Dabei sei man zum Entschluss gekommen, die Zusammenarbeit nicht zu verlängern.

Saibene sagt zu BLICK: «Ich werde voll motiviert die Rückrunde in Angriff nehmen und will mit Thun unbedingt den Ligaerhalt schaffen. Danach bin ich bereit für eine neue Herausforderung.» Wo diese liegen könnte, kann Saibene im Moment nicht sagen: «Ich bin für alles offen – in der Schweiz oder im Ausland »

Saibene hatte die Berner Oberländer im Oktober 2015 als Nachfolger von Ciriaco Sforza auf dem letzten Platz übernommen und auf Rang 6 geführt. Es ist kein Geheimnis, dass die Mittel in Thun seit eh und je begrenzt sind. Alleine im vergangenen Sommer hat Thun 12 Spieler verkauft. Im letzten Herbst stand man kurz vor dem Aus, ehe eine Sammelaktion und ein Darlehen der Stadt das Überleben sicherten.

Nachfolger von Saibene wird im Sommer dessen Assistent Marc Schneider (36), ein Thuner Urgestein. Schneider spielte als Profi bei den Berner Oberländern, beim FCZ, in St. Gallen und bei YB.

Bei Thun ist er seit 2012 Assistenzcoach. Zunächst unter Bernard Challandes, danach unter Urs Fischer und seit 2015 unter Saibene. Saibene über seinen Nachfolger: «Er hat grosses Potenzial. Ich wünsche ihm, dass er erfolgreich ist.»

Sportchef Andres Gerber sagt: «Für uns ist Marc die perfekte Lösung. Als langjähriger Spieler und Assistent kennt er den Klub in- und auswendig und hat einen guten Draht zu den Spielern.»

Publiziert am 13.01.2017 | Aktualisiert am 15.01.2017

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11 Kommentare
  • Georg  Kuster 13.01.2017
    Da die Yakins in Schaffhausen auch nur bis im Sommer einen Vertrag haben, kann er ja danach den FCS übernehmen. Ich hoffe er hat wenigstens eine gültige Trainer Lizenz.
    • Georg  Kuster 14.01.2017
      Lieber Saibene. Aufgrund der vielen Negativ Reaktionen muss ich leider darauf schliessen, dass der FCS für Sie als Trainer nicht genügend Rückkhalt aus dem Fanbereich hätten. Dann können Sie halt wenigstens mit den Yakins zusammen einen neuen Job suchen. Vielleicht als Cheftrainer, Trainer und Hilfstrainer ohne Lizenz.
  • SCHORSCH  von BASEL aus Basel
    13.01.2017
    Er wird Trainer der Nationalmannschaft Luxemburg, die klopfen dann wieder unsere Hochnasen. Wie damals gällesi.
  • Giachem  Casutt 13.01.2017
    Auch mit dem neuen Trainer sehen wir Thun nächste Saison in der BCL.
  • Bodmer  Daniel 13.01.2017
    Egal welcher Entscheid, man darf Gerber Andres voll vertrauen. Es gibt in der Super League wohl keinen besseren Sportchef als ihn. Er macht seit Jahren in Thun mit Minibudget "das Wunder FC Thun in der Super League" möglich!!! Jeff Seibene wird den Ligaerhalt schaffen und mit dieser Referenz sicher einen anderen Klub finden. Alles Gute und danke und herzlich Willkommen Marc Scheider!!!
    • drafi  schweizer aus berg
      13.01.2017
      Sportchef Gerber ist wie sie sagen sicher einer der besten seines Faches, doch das mit dem Budget würde ich nicht so laut sagen schliesslich hat nur die offene Hand der Bevölkerung und der Stadt Thun das weiterleben in der Super League ermöglicht, und es ist noch nicht geschafft, ich hoffe es für den sympathischen FC Thun
    • Thomas  Kuhndt 14.01.2017
      @Schweizer - unter den extrem begrenzten finanziellen Rahmenbedingungen ist es gerade für einen Sportchef wie Gerber unglaublich schwierig, Jahr für Jahr ein Ligataugliches Team zusammenzustellen. Für Saibene gar unmöglich, es dauerhaft in der SL zu halten. Er hat dies erkannt und mit dem FCT-Vorstand die einzig richtige Entscheidung getroffen.
  • peter  schneiter 13.01.2017
    Der war dem FC Thun einfach zu teuer, deshalb diese Konsequenz. Der Assi verdient vermutlich etwa 20 Prozent vom Gehalt von Saibene.