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Rolf Fringer nimmt Hakan Yakin mit Handkuss in seinem Team auf. (Keystone)
Blick: Rolf Fringer, was würde es für Sie bedeuten, Hakan Yakin morgen begrüssen zu dürfen?
Rolf Fringer:
Ich hätte gewaltig den Plausch! Hakan ist ein Spielertyp, der aus dem offensiven Mittelfeld eine Effektivität garantiert, die uns bislang abging. Aber ich will doch einwenden: Noch ist nichts unterschrieben. Und solange ist es eigentlich gegen meine Überzeugung, schon Auskunft zu geben.
Klar. Sie reden ja im Konjunktiv. Welche Berührungspunkte hatten Sie mit Yakin?
Als ich GC-Trainer war, hatte ich Hakans Bruder Murat im Team, derweil Hakan in der U21 spielte. Da habe ich ihn natürlich mehrmals beobachtet. Und ich habe ihn immer verteidigt bei Interviews aus Stuttgart, als er beim VfB spielte. Denn ich habe solche Typen wie Hakan oder auch Kubi Türkyilmaz gerne. Sie stellen etwas Spezielles dar.
Hakan kommt auch mit dem Ziel wieder in die Schweiz, seinen Platz in der Nationalmannschaft zurückzuerobern. Haben Sie keine Angst, dass die Luft schon im Oktober draussen ist, sollte sich die Schweiz nicht für die WM qualifizieren?
Nein. Denn Hakan will mit Sicherheit beweisen, was für ein überdurchschnittlicher Fussballer er ist. Ich bin sicher, dass er weiss, wie schön der Job des Fussballers ist. Zumal in einem funktionierenden Klub und in solch einer schönen Region. Im Alter geniesst man es erst richtig, ein guter Fussballer zu sein. Zudem bin ich ein positiv denkender Mensch und überzeugt, dass sich die Schweiz für die WM qualifiziert.