Keine Lizenz: GC muss über die Bücher

  • Publiziert: 20.04.2009, Aktualisiert: 13.01.2012

ZÜRICH - Die Grasshoppers müssen in die Nachspielzeit: Dem Rekordmeister wurde in erster Instanz die Lizenz verweigert.

Auf die GC-Führung um Präsident Roger Berbig und Sportchef Erich Vogel wartet eine Menge Arbeit. Die Lizenzkommission der Swiss Football League verweigerte den Hoppers vorerst die Lizenz.

Gross beunruhigen dürfte dies die GC-Crew indes nicht. Bereits vor zwei Jahren musste der Schweizer Rekordmeister im Lizenzierungsverfahren nachsitzen. Die Hoppers sind übrigens das einzige Team aus der Super League, dem die Lizenz erstinstanzlich verweigert wurde.

Auch St. Gallen bangt

Die Swiss Football League begründet ihren Entscheid mit «nicht erfüllten sportlichen und finanziellen Kriterien». Aus der Challenge League erhielten Concordia Basel, La Chaux-de-Fonds, Servette, Wil, Wohlen und Yverdon einen negativen Bescheid.

Auch der FC St. Gallen muss die Swiss Football League von seiner Super-League-Tauglichkeit erst noch überzeugen: Die Ostschweizer müssen zusätzliche Unterlagen einreichen. (Si/sim)

Lizenzen 2008/2009

Super League
Lizenz erhalten: Aarau, Basel, Bellinzona, Luzern, Neuchâtel Xamax, Sion, Vaduz, Young Boys, Zürich, Thun, Lugano.

Lizenz verweigert: Grasshoppers,
St. Gallen.

Challenge League Lizenz erhalten: Biel, Gossau, Lausanne-Sport, Locarno, Schaffhausen, Stade Nyonnais, Winterthur.

Lizenz verweigert: Concordia Basel, La Chaux-de-Fonds, Servette, Wil, Wohlen, Yverdon.
play St. Gallen-Boss Edgar Oehler (rechts) muss um die Super-League-Lizenz bangen. (EQ Images)

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