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Beim Meisterduell zwischen dem FCZ und dem FCB dreht sich alles um die Matchbälle. Noch vor dem Spiel ging es bei Zürich darum, dass «man sich nur selber schlagen kann», und bei Basel hiess es, «unter Druck bestehen zu können». Bereits in der Pressekonferenz nach dem Spiel sah aber alles plötzlich ganz anders aus.
Challandes Vorlage für Gross
Christian Gross griff mit seiner Aussage, «der FCZ hat schon den zweiten Matchball vergeben», in die psychologische Trickkiste. Er will damit den FCZ-Spielern Angst vor dem Titelverlust einimpfen. Die Vorlage lieferte kurioserweise Bernard Challandes, der mehrfach betonte, dass «der FCZ noch lebt» – als ob es Zweifel daran gegeben hätte.
Tennisspieler Brad Gilbert beschreibt in seinem Buch «Winning Ugly» genau, was jetzt auch im Meisterduell passieren könnte: «Ich hole gegen Boris Becker einen 0:2-Rückstand auf und stehe im entscheidenden fünften Satz: Das Match ist ausgeglichen, richtig? Falsch. Ich habe gewonnen. Das Match ist nicht vorbei, aber ich habe gewonnen. Ich schaue zu Boris und ich kann sehen, dass es mit ihm aus ist. Boris ist frustriert. Er will nur noch raus. Wie ich es mir ausgemalt hatte. Es nimmt seinen Lauf.»
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«Blick am Abend»-Kolumnist Ilja Kaenzig. (Sven Thomann)