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Den ersten Schritt nach vorne hat GC gemacht. Vermutlich. Denn Garantien gibt es wie immer keine bei einem Trainerwechsel. Was für den FCB und Thorsten Fink gilt, gilt auch für GC. Die Resultate alleine werden zeigen, ob Ciriaco Sforza die richtige Wahl ist für die Zürcher. Persönlich bin ich davon überzeugt.
Ein zweiter Schritt ist mit Erich Vogels Absetzung – offizieller Wortlaut: Er stellt seine Ämter zur Verfügung – vollzogen. Spätestens nach der 300-Millionen-Posse um den vermeintlichen Investor Volker Eckel ist Vogel als Sportchef und Vize-Präsident von GC nicht mehr tragbar. Der Imageschaden, den er mit dem Schwank des Jahres verursacht hat, ist in seiner Tragweite kaum zu übertreffen.
Der dritte Schritt steht noch aus. Vogel konnte nur Vogel sein, weil er von GC-Präsident Roger Berbig gestützt wurde. Die Gesamtverantwortung für das Desaster, so sympathisch man den smarten Chirugen auch findet, trägt er. Es widerspricht jeder Logik, ein angeschlagenes Unternehmen von einem Freizeit-Präsidenten führen zu lassen.
Berbig muss weg, und mit ihm gleich Heinz Spross, ein liebenswürdiger Kerl auch er, aber offenbar überfordert. Anders ist sein Verhalten bei der 300-Millionen-Posse nicht zu deuten. Der Einzige, der beim ganzen GCTheater sein Gesicht wahrte, ist der gefeuerte Hanspeter Latour. Hat das Maximum herausgeholt aus einer Gurkentruppe und sich in einem dilettantischen Umfeld professionell verhalten.
GC kommt nicht drum herum, reinen Tisch zu machen. Um im Bild des Chirugen Berbig zu bleiben: Ein Geschwür kann man nicht nur halb herausschneiden.