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Tranquillo Barnetta im Dress des FC St. Gallen. Daniel Imhof (links) trägt es bereits wieder. (Blicksport)
Zurzeit spielt Tranquillo Barnetta mit Bayer Leverkusen um die deutsche Meisterschaft (sechs Punkte Rückstand auf Bayern). Nicht zuletzt wegen der starken Leistungen des Schweizers darf der Pillen-Klub noch vom ganz grossen Coup träumen.
Noch hat der 24-jährige Mittelfeldspieler ein paar Jährchen und eine grosse Karriere vor sich. Doch der Nati-Star weiss bereits jetzt, dass er nach seiner Zeit als Fussballer in St. Gallen wohnen will. «Hier ist meine Familie», sagt er.
Und nicht nur das: «Quillo», in Rotmonten aufgewachsen, will sogar wieder in Grün-Weiss auflaufen. Das verrät er im neuen Sportmagazin, das morgen erscheint. Auf die Frage, ob eine Rückkehr zum FC St. Gallen ausgeschlossen sei, sagt er: «Nein, das ist das Ziel. Nochmals für den FCSG aufzulaufen, das wäre schon ein sehr schöner Abschluss meiner Karriere.»
Der Nati-Star wechselte 1996 als elfjähriger Knirps vom FC Rotmonten zu St. Gallen. 2002 kam er in die erste Mannschaft. Damals verdiente er beim FCSG nur rund 1000 Franken (inklusive Prämien) pro Monat und machte parallel dazu seine KV-Lehre bei der Christian Fischbacher AG.
Damals verriet Barnetta im BLICK: «Ich gehe eineinhalb Tage zur Schule und bin etwa zwei Tage pro Woche im Büro. Dort werde ich stundenweise bezahlt. Da ich praktisch das volle Trainingspensum absolviere, ist der KV-Stiftenlohn gering. Er liegt im Schnitt bei rund 350 Franken.» Ergab damals mit dem Fussballer-Salär monatlich etwa 1350 Franken. Barnetta: «Ohne meine Eltern käme ich finanziell nicht durch. Auch beim Kleiderkauf müssen sie mich manchmal unterstützen!»
Diese Zeiten sind vorbei. Bis 2004 macht er 60 Spiele für St. Gallen (12 Tore). Dann wechselt er als Nationalspieler zu Bayer Leverkusen. Dort spielt er immer noch, verdient inklusive Prämien geschätzte 2,5 Millionen Euro brutto pro Jahr, macht rund 2 Mio. Franken netto.
Sein Ziel bleibt dennoch ein Wechsel zu einem Top-Klub: «Leverkusen ist für mich eine grossartige Adresse. Trotzdem will ich irgendwann in einer anderen Liga für einen Top-Klub spielen. Ob ein Wechsel schon in diesem Sommer Sinn macht, weiss ich zurzeit noch nicht.»
Was er zu seiner Zeit als Klosterschüler, seinem jährlichen Ausflug ans Openair St. Gallen und zu seiner Zukunft sagt: im BLICK-Sportmagazin – ab morgen am Kiosk (siehe Box).