FCB siegt dank Frei Ich glaub, mich knutscht ein Fink

  • Publiziert: 06.12.2009, Aktualisiert: 23.12.2011
  • Von Sam Urech

Was für ein Zittersieg für die Basler! Bellinzona führt zur Pause mit 2:1. Doch der FCB dreht die Partie dank einem stark aufspielenden Alex Frei.

Für die meisten der 17 110 Zuschauer im St. Jakob-Park war klar: Der FCB lässt Bellinzona keine Chance und wird das letzte Spiel vor der Winterpause ohne Mühe für sich entscheiden. Die Basler beginnen dann auch entschlossen und schnüren die Gäste in ihrer eigenen Hälfte ein.

Völlig verdient gehen die Bebbi in der 17. Minute durch Alex Frei in Führung. Der Nationalstürmer schiesst einen Freistoss ins Zentrum, die Tessiner Verteidiger können nicht befreien. Das Leder kommt zurück zu Frei, der aus spitzem Winkel einlocht.

Das Spiel plätschert danach vor sich hin. Bellinzona kann nicht, der FCB will nicht. Bis zur 35. Minute: Sermeter haut aus 40 Metern einen Freistoss ins Zentrum, wo Gashi völlig unbedrängt zum Kopfball kommt. Ciarrocchini lenkt noch ab. Die Gäste gleichen aus dem Nichts aus.

Damit nicht genug. Die Mannschaft von Alberto Cavasin ist aufgeweckt. Zwei Minuten vor dem Pausenpfiff folgt ein Eckball für die Tessiner. Ciarrocchi kommt erneut völlig ungedeckt zum Kopfball, Lima Sola verwertet seine Kopfballvorlage. Eine Kopie des 1:0.

Bellinzona spielt wie verwandelt, kommt Sekunden danach durch Ciarrocchi sogar noch zu einem Pfostenschuss! Die Basler sind erleichtert, als Schiri Bruno Grossen die Akteure zum Pausentee schickt.

Die Worte von Thorsten Fink in der Halbzeit dürften etwas lauter geworden sein. Sein Team kommt hellwach vom Pausentee zurück und sucht von der ersten Minute an den Ausgleich. In der 54. Minute gelingt er: Cabral gleicht nach einem Freistoss von Alex Frei zum 2:2 aus.

Der FCB spielt wie verwandelt, muss aber lange auf den Führungstreffer warten. Alex Frei zeigt schliesslich in der 74. Minute seine ganze Klasse: Der Natistürmer schlenzt den Ball aus knapp 20 Metern über Verteidigung und Goalie Gritti in die Maschen. Ein wunderschöner Sonntags-Schuss bringt dem FCB drei wichtige Punkte.

St.Jakob-Park. – 17 110 Zuschauer. – SR Grossen. – Tore: 18. Frei 1:0. 35. Ciarrocchi 1:1. 43. Lima 1:2. 54. Cabral 2:2. 75. Frei 3:2.
Basel: Colomba; Inkoom, Abraham, Cagdas, Safari; Cabral, Huggel; Carlitos (88. Sahin), Stocker (75. Shaqiri); Frei, Almerares (75. Zoua).
Bellinzona: Gritti; Siqueira Barras, Lima, Mangiarratti, Thiesson (87. Lustrinelli); Feltscher, La Rocca (71. Carbone), Mehmeti, Gashi (59. Raso); Sermeter; Ciarrocchi.
Bemerkungen: Basel ohne Streller (gesperrt), Chipperfield, Costanzo, Da Silva und Marque (alle verletzt). Bellinzona ohne Zotti, Conti (beide gesperrt), Rivera, Hima, Ciaramitaro (alle verletzt), Kalu, Maaroufi und Wahab (alle krank). 45. Pfostenschuss von Ciarrocchi. Verwarnungen: 7. Gashi (Foul). 18. Mehmeti (Reklamieren). 54. Sermeter (Unsportlichkeit). 70. Frei (Unsportlichkeit).
Gersag, Emmenbrücke. - 7192 Zuschauer. - SR Laperrière. Tore: 2. Tchouga 1:0. 13. Frimpong 2:0. 53. Chiumiento 3:0. 61. Frimpong 4:0. 65. Chiumiento 5:0. 80. Ianu 6:0.
Luzern: Zibung; Zverotic, Seoane, Veskovac, Lustenberger; Renggli (78. Lukmon), Kukeli; Chiumiento (70. Yakin); Ianu, Tchouga, Frimpong (66. Ferreira).
Aarau: Ivan Benito; Marazzi, Stoll, Baykal, Elmer (66. Loris Benito); Polverino (46. Ionita), Bastida; Bengondo, Stojkov, Lang; Kioyo (60. Mustafi).
Bemerkungen: Luzern ohne Etter, Lambert, Sorgic, Wiss (alle verletzt) sowie Paiva (nicht im Aufgebot). Aarau ohne Aquaro (gesperrt), Burki, Lehtinen und Sinanovic (alle verletzt). 25. Kopfball von Ianu an Latte gelenkt. 61. Zibung lenkt Bengondo-Schuss an Pfosten. Verwarnung: 38. Baykal (Foul).

Luzern - Aarau

Im dritten Sonntagsspiel kanzelt Luzern das Schlusslicht gleich mit 6:0 nieder. Aarau hat in Emmenbrücke nicht den Hauch einer Chance. Die Tore für den FCL erzielen Tchouga, Frimpong (2), Chiumiento (2) und Ianu.
play Fink küsst Frei. (Keystone)

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